Biographie
24.901 Meilen beträgt die Entfernung von der Küste Australiens rund um den Globus und zurück, aber für den australischen Regisseur, Schauspieler und Singer/Songwriter Scott A. Brewer scheint die Reise so natürlich wie eine Busfahrt.
Scotts fantasievolle Kunst trifft an einem Schnittpunkt verschiedener Stile: von Comics bis zu den konfessionellen Erzählungen des modernen Films; zeitgenössisches Musiktheater zu den kraftvollen Klängen soliden Rocks. Hinter seinem fotogenen Aussehen und seinem lockeren australischen Charme verbirgt sich eine geballte kreative Intensität und ein zielstrebiger künstlerischer Fokus.
Künstler schöpfen oft aus Erfahrungen, sie schreiben über das, was sie wissen, und Scotts umständliche Reise um den Globus war von viel Leben geprägt: Mit 16 Jahren trat Scott zum Militär ein und wurde Red Beret-Fallschirmjäger, er vertrat Westaustralien als Sprungbrett-/Plattformspringer, Turner, Fitness- und Aerobic-Champion, war Halbfinalist der Serie 2 bei Gladiators und arbeitete als Leibwächter.
Nach seinem Studium des modernen, zeitgenössischen und klassischen Tanzes an der WAAPA trat er seitdem als Entfesselungskünstler, Trapezkünstler, Hochseil-Motorradfahrer im Olympiastadion und Schauspieler/Stuntman in der Filmindustrie an der Seite der erfahrenen Schauspieler Ray Liotta und Dominic Purcell in „Bad Karma“, Keanu Reeves „Matrix“, Heath Ledger „Roar“ und als Model für Calvin Klein und Ferrari auf – alles Erfolge in einem gut sortierten Lebenslauf. Als Schüler von Shakespeare und Stanislavsky verdankt Scott seine jahrelange Ausbildung seinem Mentor und Freund, dem verstorbenen Stuart Freeman, Regieassistent von „Mad Max – Jenseits der Donnerkuppel“, „Dead Calm“, „Ground Zero“ und „Priscilla – Königin der Wüste“. Im Jahr 1999 setzte er sich auf Drängen seiner Freundin, mit der er heute seit 16 Jahren verheiratet ist, zusammen und schrieb sein Album. Als ein australisches Musikmagazin Scott in einem Leitartikel ins Rampenlicht stellte, war der kanadische Songwriter Brent Jeffery so fasziniert, dass er nach Down Under ging und Nachforschungen anstellte. Kurz nachdem das Duo in Nashville eine Reihe von Songs geschrieben hatte, nahm Scott mit dem zweimaligen Grammy-nominierten Produzenten Todd Rubenstein auf. Im August 2006 erschien sein Debütalbum „10 Minutes Later“ auf iTunes. Produziert von Justin Harvey – (Alien Ant Farm, Sugar Ray & Fighter Pilot) spiegelt dieses Album Scotts gefühlvolle und dennoch kraftvolle Rockpräsenz wider, den authentischen Stempel, der Scott A. Brewer alias Ryctor ausmacht. Nach einer langen Pause von seiner Schauspiel- und Musikkarriere aufgrund einer Krankheit, die ihm fast das Leben gekostet hätte, hat Scott nun den Titel „Regisseur“ in seinen Lebenslauf aufgenommen und ist als Gründer von Gena8 Studios und Schöpfer der bereits geplanten und in Produktion befindlichen Franchises „Garrison 7“ und „Dangerman“ noch stärker in die Branche zurückgekehrt.