Biographie
Heiko Obermöller begann sein Theaterleben im Alter von 16 Jahren als Sänger und Schauspieler in mehreren Musicals wie „Jesus Christ Superstar“, mit dem er 1990 durch ganz Deutschland tourte. Er wurde bald von einem deutschen Casting-Direktor entdeckt, der von ihm beeindruckt war Talent, lud ihn zu einem TV-Vorsprechen ein, was zu Heikos erster Episodenhauptrolle im deutschen Fernsehen führte.
Etwa zur gleichen Zeit gewann er den ersten Preis bei einem Wettbewerb für junge deutsche Pianisten und stand im zarten Alter von 19 Jahren plötzlich vor einem großen Problem: Welchen Beruf sollte er wählen? Schauspiel oder Musik?
Also hat er natürlich Jura studiert!
Irgendwie fand er jedoch die Zeit, seine Schauspielkarriere fortzusetzen, was ihn zu einer fortlaufenden Rolle in der deutschen Seifenoper „Jede Menge Leben“ führte, gefolgt von seiner ersten Hauptrolle in der RTL-Prime-Time-Serie „Titus, der Satansbraten“. Er wirkte auch in Spielfilmen mit und hatte eine weitere regelmäßige Rolle in der langjährigen Krankenhausserie „St. Angela“.
Heikos musikalische Karriere blühte ebenfalls auf, und 1996 wurde er als Sänger der deutschen Boyband „One Way“ ausgewählt und veröffentlichte seine erste Aufnahme, „Joy and Pain“.
Und das alles, während ich noch Delikte und Vergehen studiere!
Gleichzeitig startete er auch eine erfolgreiche Karriere als Sprecher und spielte in mehreren Hörspielen des WDR mit. Er entwickelte sich zu einem der Top-Sprechtalente in Deutschland und spielte bis heute Werbespots, Filmsynchronisationen und Erzähler.
Dann lernte er im Alter von nur 25 Jahren Professor Rudolf Debiel kennen, einen bekannten Schauspieler und Regisseur, der mit Erwin Piscator und Peter Zadek zusammenarbeitete und bald zu seinem Mentor wurde. Professor Debiel lud Heiko ein, sich der Freien Literaturbühne, seiner Theatergruppe in Köln, anzuschließen, und in den nächsten vier Jahren spielte er in vielen Theaterstücken von Professor Debiel mit.
In dieser Zeit trat Heiko auch in Theaterengagements in Bochum an der „Comödie“ und im Krefelder „Kresch-Theater“ auf. Obwohl das Theater Heikos Liebe und Leidenschaft blieb, erkannte er, dass er eine kontinuierliche Präsenz im Fernsehen und Film brauchte – ganz zu schweigen von einem stabilen und verlässlicheren Gehaltsscheck. So übernahm er eine Hauptrolle in „Die Anrheiner“, die bald zu einer sehr erfolgreichen WDR-Serie wurde, und blieb dort zehn Jahre lang, bis er die Serie 2007 nach fast 500 Folgen endgültig verließ.
Er hat auch seiner Liebe zum Schreiben und zur Regie nachgegeben und seine erste Produktion, „Einer für Alle. Alle für Einen“, wurde 2006 für das beste kommende Hörspiel nominiert.
Heiko verfolgt derzeit Schauspieljobs in den USA, Großbritannien und Deutschland.
Oh, und falls Sie sich fragen, Heiko hat sein Jurastudium abgebrochen.
- IMDb-Minibiografie von: anonym