Biographie
Aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Ray Heindorf (25. August 1908 – 3. Februar 1980) war ein US-amerikanischer Songwriter, Komponist, Dirigent und Arrangeur.
Heindorf wurde in Haverstraw, New York, geboren und arbeitete in seiner frühen Jugend als Pianist in einem Kino in Mechanicville. 1928 zog er nach New York City, wo er als Musikarrangeur arbeitete, bevor er nach Hollywood ging. Seinen ersten Job bekam er als Orchestrator bei MGM, wo er 1929 an der Hollywood Revue mitwirkte, und ging anschließend auf Reisen, um für Lupe Vélez Klavier zu spielen.
Nach Abschluss dieses Engagements wechselte er zu Warner Bros. und komponierte und/oder arrangierte und dirigierte fast vierzig Jahre lang ausschließlich Musik für das Studio. Heindorf und Georgie Stoll von MGM waren Jazzliebhaber, die in der schwarzen Unterhaltungsszene dafür bekannt waren, in ihren Studiomusikabteilungen Musiker aus Minderheiten zu beschäftigen.
Er übernahm die musikalische Leitung von Judy Garlands Comeback-Film „A Star is Born“ (1954) und hatte einen Cameo-Auftritt als er selbst in der Premiere-Partysequenz, in der Jack Carsons Figur ihm zu einem tollen Soundtrack gratuliert.
Zu Heindorfs weiteren Filmauftritten zählen „42nd Street“, „Gold Diggers of 1935“, „The Great Lie“, „Knute Rockne All American“, „Kings Row“, „Night and Day“, „Tea for Two“, „A Streetcar Named Desire“, „The Jazz Singer“, „No Time for Sergeants“ und „The Helen“. Morgan Story, Marjorie Morningstar, Damn Yankees, Auntie Mame, Finian's Rainbow und sein letztes Musical für Jack L. Warner, 1776.
Zwischen 1943 und 1969 wurde er für achtzehn Oscars nominiert, 17 Nominierungen für die beste Filmmusik und 1 Nominierung für den besten Song. Heindorf gewann drei Auszeichnungen in der Kategorie „Beste Musik eines Musicals“ für „Yankee Doodle Dandy“, „This is the Army“ und „The Music Man“. Seine Siege bei den ersten beiden Filmen machten ihn zum ersten, der in einer Musikkategorie in Folge siegte.
Heindorf starb im Alter von 71 Jahren in Tarzana, Kalifornien, und wurde angeblich mit seinem bevorzugten Dirigentenstab beigesetzt.