Biographie
Jack Hedley (geboren am 28. Oktober 1930 in London als Jack Hawkins, Name geändert, um Verwechslungen mit seinem Namensvetter zu vermeiden) war ein englischer Schauspieler, der vor allem für seine Auftritte im Fernsehen bekannt war.
Seine Filmkarriere begann 1950 mit einer 13-minütigen Drama-Dokumentation über Polio mit dem Titel „A Life to be Lived“. In den 1950er Jahren spielte er in einer Reihe von Filmen und Fernsehauftritten mit, darunter „Left Right and Centre“, „Fair Game“ und in dem von Alun Owen geschriebenen Film „No Trams to Lime Street“ mit Billie Whitelaw. Er wurde zum Fernsehstar in der von Francis Durbridge geschriebenen BBC-Serie „The World of Tim Frazer“ (ausgestrahlt von November 1960 bis März 1961), deren 18 Folgen aus drei separaten Serien mit jeweils sechs Episoden bestanden. Er spielte auch Corrigan Blake in Alun Owens BBC-Stück You Can't Win 'Em All aus dem Jahr 1962. Die Rolle wurde von John Turner in der Serie Corrigan Blake übernommen, die im folgenden Jahr entstand. Er spielte auch in Alun Owens „A Little Winter Love“ mit.
Er trat in einer Reihe britischer Filme der 1960er Jahre auf, insbesondere in „Lawrence of Arabia“ (1962), „The Scarlet Blade“ (1963), „Witchcraft“ (1964), „Of Human Bondage“ (1964), „The Secret of Blood Island“ (1964) und „The Anniversary“. (1968). Er hatte auch Rollen in mehreren BBC-Dramen der 1970er Jahre, wie der des Oberstleutnants Preston in Colditz (1972–1974) und des ehemaligen Soldaten Alan Haldane in Who Pays the Ferryman? (1977). Berichten zufolge war die Serie abseits der Leinwand von Persönlichkeitskonflikten zwischen Hedley und seinen Co-Stars Betty Arvaniti und Maria Sokali geprägt.
Hedley trat später im James-Bond-Film For Your Eyes Only als Sir Timothy Havelock auf und sprach auch Havelocks Papagei. Bald darauf, im Herbst 1981, spielte er die Hauptrolle (zynischer Ermittler Fred Williams) in Lucio Fulcis „The New York Ripper“ (Lo squartatore di New York), in dem seine Stimme synchronisiert wurde. Er spielte auch zusammen mit Stanley Baker und Jean Seberg in der Verfilmung von Irwin Shaws „In The French Style“.
Weitere Fernsehauftritte sind: The Saint, Gideon's Way (The Alibi Man), Softly, Softly, Dixon of Dock Green, The Buccaneers, Return of the Saint, One by One, Remington Steele, Only Fools and Horses (A Royal Flush), „Allo“ Allo, Dalziel und Pascoe und die Fernsehfilmversion von „Brief Encounter“.
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