Biographie
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William A. Seiter (10. Juni 1890 – 26. Juli 1964) war ein US-amerikanischer Filmregisseur. Er wurde in New York City geboren. Nachdem er die Hudson River Military Academy besucht hatte, begann Seiter 1915 als Nebendarsteller in Mack Sennetts Keystone Studios mit Filmen, wo er als Cowboy fungierte. 1918 schloss er sein Studium zum Direktor ab.
In den Universal Studios war Seiter Mitte der 1920er Jahre Hauptregisseur der beliebten Reginald Denny-Fahrzeuge, in denen in den meisten Fällen Seiters damalige Frau Laura La Plante mitspielte (seine zweite Frau war die Schauspielerin Marian Nixon). Zu dieser Zeit gehörten auch „Die Schönen und Verdammten“ und „Das Familiengeheimnis“.
In der frühen Tonfilm-Ära half Seiter dabei, die Talente von RKOs Comedy-Duo Wheeler & Woolsey in so ausgelassenen Spielfilmen wie Caught Plastered (1931) und Diplomaniacs (1933) zu fördern. Er führte auch Regie bei dem Spielfilm Sons of the Desert (1933) von Laurel und Hardy, ihrem einzigen gemeinsamen Film. Weitere Filme sind Sunny, Going Wild, Kiss Me Again, Hot Saturday, Way Back Home, Girl Crazy, Rafter Romance, Roberta, Room Service, Susannah of the Mounties, Allegheny Uprising, You Were Never Lovelier, Up in Central Park und One Berührung der Venus.
Zu den vielen Stars, bei denen Seiter während seiner langen Karriere Regie führte, gehörten Shirley Temple, Fred Astaire, Ginger Rogers, Henry Fonda, Margaret Sullavan, Jack Haley, Deanna Durbin, Jean Arthur, John Wayne, Fred MacMurray, Lucille Ball, Rita Hayworth und der Marx Brüder.
Während viele seiner Filme kleine Juwelen waren, war Seiter in der Lage, hin und wieder schlechte Filme zu produzieren. Wenn er zum Beispiel in Konflikt mit seinem Star geriet – wie es bei Lou Costello in „Der kleine Riese“ von 1946 der Fall war – würde Seiter sich rächen, indem er sich strikt an das Drehbuch hielt und sich weigerte, dem Projekt irgendwelche Nuancen oder Kreativität hinzuzufügen (diese Kleinlichkeit mag … waren der Grund dafür, dass eine prominente Schauspielerin der 1930er Jahre Seiter als den einfallslosesten Regisseur bezeichnete, mit dem sie je zusammengearbeitet hatte. Bei seinen letzten vier Filmen, bevor er 1954 in den Ruhestand ging, fungierte Seiter sowohl als Produzent als auch als Regisseur. Zu diesen Filmen gehörte The Lady Wants Mink (1953), eine sanfte Satire auf den damals aktuellen Trend „Zieh deinen eigenen Mantel hoch“.
Er starb im Alter von 74 Jahren in Beverly Hills, Kalifornien, an einem Herzinfarkt.
1 Gewinnt Und 2 Nominierungen