Biographie
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Anton Grot (18. Januar 1884 – 21. März 1974) war ein angesehener polnischer Artregisseur, der lange in Hollywood lebte. Er war bekannt für seine produktive Arbeit bei Warner Brothers und trug in Filmen wie Little Caesar und Gold Diggers von 1933 zum unverwechselbaren Look und Stil von Warner bei. Laut TCM.com zeigte er ein „Gespür für harten Realismus, expressionistischen Horror und kunstvolle romantische Stimmungen gleichermaßen“. Er wurde als Antocz Franciszek Groszewski in Kiełbasin, Polen, geboren und starb in Stanton, Kalifornien. Er studierte an der Krakauer Kunstakademie und an der Technischen Schule in Königsberg, Deutschland, mit den Schwerpunkten Innendekoration, Illustration und Design. Er änderte seinen Namen und wanderte 1909 in die USA aus.
Die Lubin Company stellte ihn 1913 in Philadelphia ein, um Bühnenbilder zu malen und zu entwerfen. und er arbeitete auch an Filmen für Vitagraph und Pathé. Bei Pathé entwickelte er zusammen mit William Cameron Menzies seine innovativen Techniken zur Verwendung von Kontinuitätsskizzen. Seine Methode, eine Reihe von Skizzen aller Sets des Films zu präsentieren, wurde später zur Standardpraxis unter Art Directors, insbesondere bei Menzies (seinem Assistenten im Jahr 1917 bei „The Naulahka“). Kameramann Arthur Miller erinnerte sich an Anton Grot:
„Ein begabter und talentierter Künstler, der wunderschöne Kohlezeichnungen ... von dem Set angefertigt hat, bevor es fertig war. Alle seine Kompositionen zeigten eine vollständige Aufnahme jedes Sets mit all den zarten Tönen und Schattierungen, die Anregungen für die Beleuchtung gaben und mir als Kameramann im Allgemeinen eine große Hilfe waren.“
Grot kam 1922 nach Hollywood, um Wilfred Buckland bei den Sets für „Robin Hood“ von Douglas Fairbanks zu unterstützen; und blieb dort, um mit Cecil B. DeMille und William K. Howard zusammenzuarbeiten. Er wurde schließlich von Warner Bros. als „Art Director, Künstler und Designer“ unter Vertrag genommen und entwarf 80 Filme, bevor er 1948 in den Ruhestand ging. Grot arbeitete insbesondere mit seinem Emigrantenkollegen, dem Regisseur Michael Curtiz, an 15 Filmen zusammen. Beginnend mit dem biblischen Epos Noah Zu den Werken von Ark (1928) gehörten „The Private Lives of Elizabeth and Essex“ (1938), „Captain Blood“ (1935), „The Sea Hawk“ (1940) und „Mildred Pierce“ (1945). Grot wird zugeschrieben, maßgeblich zum persönlichen Stil von Curtiz beigetragen zu haben.