Biographie
Atif Yilmaz Batibeki war ein renommierter türkischer Filmregisseur, Drehbuchautor und Filmproduzent. Nach dem Abitur in Mersin besuchte er die juristische Fakultät der Universität Istanbul. Aufgrund seines Interesses an Kunst brach er sein Jurastudium ab und wechselte in die Malereiabteilung der Akademie der Schönen Künste in Istanbul. Nach seinem Abschluss an der Akademie fertigte er einige Malarbeiten in Werkstätten an. Seine Ausbildung in der Malerei half ihm bei der Regie seiner Filme, wie er einmal bemerkte. Zunächst arbeitete er als Filmkritiker, malte und schrieb Drehbücher, um seinen Lebensunterhalt zu verdienen. Nachdem er 1950 als Regieassistent von Semih Evin zwei Filme mitregierte, begann seine Regiekarriere mit dem Film Kanli Feryat (Der blutige Schrei). 1960 gründete er mit dem Schauspieler Orhan Günsiray seine Filmfirma „Yerli Film“.
Die wichtigsten Filme seiner Filmografie waren: Hickirik (The Sob), Alageyik (The Dam Deer), Suclu (The Guilty One), Seni Kaybedersem (If I Lose You), Yaban Gülü (The Wild Rose), Kesanli Ali Destani ( Kesanli Alis Epos), Tacsiz Kral (Der kronenlose König), Topragin Kani (Blut der Erde), Olum Tarlasi (Todesfeld), Utanc (Die Schande), Zavallilar (Die armen Leute), Selvi Boylum, Al Yazmalim (Mein Mädchen). mit dem roten Schal), Baskin (Der Überfall), Adak (Das Opfer), Bir Yudum Sevgi (Ein Schluck Liebe), Adi Vasfiye (Ihr Name ist Vasfiye), Berdel, Düs Gezginleri (Walking After Midnight), Eylül Firtinasi ( Nach dem Fall) und mir.
Er drehte Filme, die sowohl fließend waren als auch hauptsächlich soziale Botschaften vermittelten. Die meisten Themen seiner Filme waren zum Zeitpunkt ihrer Produktion tabu. Besonders „Mine“ und „Her Name is Vasfiye“ waren zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung revolutionär und thematisierten Sexualität und die Reaktion der Gesellschaft.
Er gab sein ganzes Leben lang nie auf, Filme zu machen, selbst als die Filmindustrie aus wirtschaftlichen Gründen aufhörte.
Atif Yilmaz spielte eine wichtige Rolle in der beruflichen Laufbahn namhafter türkischer Filmregisseure wie Halit Refig, Yilmaz Güney, Serif Gören, Zeki Ökten und Ali Özgentürk.
Während des Antalya Film Festivals im September 2005 wurde er mit Magen-Darm-Beschwerden ins Krankenhaus eingeliefert. Er starb am 5. Mai 2006 in Istanbul.
IMDb-Minibiografie von; Yusufpiskin
23 Gewinnt Und 21 Nominierungen