Biographie
Curtis James Jackson III (* 6. Juli 1975), beruflich bekannt als 50 Cent, ist ein US-amerikanischer Rapper, Schauspieler und Fernsehproduzent. Jackson wurde in Queens, einem Stadtteil von New York City, geboren und begann 1996 eine musikalische Karriere. 1999–2000 nahm er sein Debütalbum Power of the Dollar für Columbia Records auf; Allerdings wurde er bei einer Schießerei im Mai 2000 von neun Kugeln getroffen, was dazu führte, dass die Veröffentlichung annulliert wurde. Jackson soll vom Label gestrichen werden. Sein Mixtape „Guess Who's Back?“ aus dem Jahr 2002 wurde vom Detroiter Rapper Eminem entdeckt, der Jackson im selben Jahr bei seinem Label Shady Records, einem Abdruck von Dr. Dre's Aftermath Entertainment und Interscope Records, unter Vertrag nahm.
Sein Debüt-Studioalbum „Get Rich or Die Tryin'“ (2003) wurde mit großem Kritikerlob und kommerziellem Erfolg veröffentlicht. Es erreichte seinen Höhepunkt auf dem Billboard200 und brachte die Billboard-Hot-100-Singles „In da Club“ und „21 Questions“ (mit Nate Dogg) hervor. Es erhielt die Nicht-Platin-Zertifizierung der Recording Industry Association of America (RIAA). Im selben Jahr gründete er das Plattenlabel G-Unit Records, Namensgeber einer Hip-Hop-Gruppe, die er zwei Jahre zuvor gegründet hatte. Die ersten Unterzeichner des Labels waren seine Mitglieder, die Rapperkollegen Lloyd Banks und Tony Yayo von der Ostküste. Sein zweites Album, „The Massacre“ (2005), hatte einen ähnlichen Erfolg und wurde von seiner dritten Nummer-eins-Single „Candy Shop“ (mit Olivia) unterstützt. Für sein drittes und viertes Album „Curtis“ (2007) und „Before I Self Destruct“ (2009) verfolgte er einen leichteren, stärker kommerziell orientierten Ansatz – beide stießen auf kritische und kommerzielle Ablehnungen – und strebte mit seinem fünften Album „Animal Ambition“ (2014) eine Rückkehr zu seinen Wurzeln an, das auf gemischte Kritiken stieß. Seitdem konzentriert er sich auf seine Karriere im Fernsehen und in den Medien und war ausführender Produzent und Hauptdarsteller der Fernsehserie „Power“ (2014–2020) sowie ihrer zahlreichen Spin-offs unter seiner Firma „G-Unit Films and Television Inc.“
Jackson hat weltweit über 30 Millionen Alben verkauft und mehrere Auszeichnungen erhalten, darunter einen Grammy Award, einen Primetime Emmy Award, dreizehn Billboard Music Awards, sechs World Music Awards, drei American Music Awards und vier BET Awards. In seiner Schauspielkarriere spielte Jackson erstmals in dem halbautobiografischen Film „Get Rich or Die Tryin'“ (2005) mit, der von der Kritik hoch gelobt wurde. Er wurde auch in dem Kriegsfilm „Home of the Brave“ (2006) und dem Krimi „Righteous Kill“ (2008) gecastet. Billboard stufte Jackson im Jahr 2023 auf Platz 17 der „50 Greatest Rappers“-Liste ein und ernannte ihn zum sechsten Top-Künstler des Jahrzehnts der 2000er Jahre. Der Rolling Stone stufte „Get Rich or Die Tryin'“ und „In da Club“ in seinen Listen der „100 besten Alben der 2000er“ und „100 besten Songs der 2000er“ auf Platz 37 bzw. 13 ein.
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5 Gewinnt Und 23 Nominierungen