Biographie
Isabelle Renauld (* 24. November 1966 in Saint-Malo, Ille-et-Vilaine) ist eine französische Schauspielerin. Von 1985 bis 1987 absolvierte sie ihre Ausbildung an der Theaterschule Nanterre Amandiers unter der Leitung von Patrice Chéreau. Im Januar 2010 wurde sie zum Ritter des Ordens der Künste und Literatur ernannt.
Sie wurde in Saint-Malo als Tochter eines Apothekers und einer Mutter, die IFOP-Forscherin war, geboren. Ihre Eltern ließen sich scheiden, als sie fünf Jahre alt war, und sie wuchs bei ihrer Mutter und ihrer drei Jahre älteren Schwester auf. Sie entwickelte schnell eine Leidenschaft für das Theater und beschloss im Alter von 16 Jahren, die Bretagne zu verlassen, um sich in Paris der Schauspielerei zu widmen. Sie wurde 1984 in die „freie Klasse“ des Cours Florent aufgenommen, wo sie Pierre Romans traf, der sie ermutigte, sich an der Schule Nanterre Amandiers zu versuchen, die er zusammen mit Patrice Chéreau leitet. Sie war im Wettbewerb erfolgreich, als nur die besten 20 in die Besetzung von Patrice Chéreau aufgenommen wurden. Ihr Handwerk erlernte sie bei Agnes Jaoui, Vincent Pérez, Valeria Bruni Tedeschi, Bruno Todeschini, Marc Citti.
Dort lernte sie Laurent Malet kennen, der ihr Weggefährte und Vater ihres Sohnes Théo wurde.
1990 bekam sie neben Jean Reno und Christian Clavier die Rolle der Isabelle in L'Opération Corned-Beef. Bekanntheit erlangte sie 1996 mit dem skandalösen Film Parfait Amour! von Catherine Breillat, was ihr den Prix Michel-Simon einbrachte.
Ein Jahr später, 1997, lernte sie Theo Angelopoulos kennen und spielte in „Eternity and a Day“, der 1998 in Cannes mit der Goldenen Palme ausgezeichnet wurde.
Sie spielte in drei Filmen von François Dupeyron in den Jahren 1999, 2001 und 2003 („What is life?“, „Mr. Ibrahim and the Flowers of the Koran“ und „The House of Officers“) sowie in zwei von Philippe Lioret in den Jahren 2006 und 2011 („Don't „Sorge, mir geht es gut“ und „Alle unsere Wünsche“ sowie zwei von Catherine Breillat.
Sie lebt in Paris, kehrt aber oft nach Saint-Malo zurück, um neue Energie zu tanken und sich wieder mit ihren Wurzeln zu verbinden.
Quelle: Artikel „Isabelle Renauld“ aus Wikipedia auf Englisch, lizenziert unter CC-BY-SA 3.0.