Biographie
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Brian Gibson (22. September 1944 – 4. Januar 2004) war ein englischer Filmregisseur.
Er wurde in Reading, Berkshire, geboren und studierte Naturwissenschaften am St. Catharine's College in Cambridge, das er mit einem höheren Abschluss abschloss. Anschließend studierte er Wissenschaftsgeschichte am Darwin College in Cambridge. Er wollte Arzt werden, interessierte sich jedoch für Journalismus und gab Granta, die Zeitschrift der Universität Cambridge, heraus.
Nach Reisen in die Türkei, Israel und Syrien begann Brian bei der BBC als wissenschaftlicher Mitarbeiter für Rene Cutforths Sendung „Europa“. Anschließend produzierte er mehrere hervorragende Ausgaben von Horizon, einem Wissenschaftsfernsehmagazin. Gibson erhielt einen BAFTA-Preis und 1975 den Prix Italia für die „Horizon“-Folge „Joey“, die auf „Tongue Tied“ basiert, der Geschichte eines hirngeschädigten Kindes von Joey Deacon, der im Erwachsenenalter einen behinderten Freund fand, der ihm helfen konnte latenter Intellekt.
Danach drehte er „The Billion Dollar Bubble“, mit dem er James Woods dem britischen Publikum vorstellte, und „Gossip from the Forest“ mit John Shrapnel. Anschließend führte er Regie bei Dennis Potters „Blue Remembered Hills“ unter anderem mit Colin Welland, Helen Mirren und John Bird sowie bei „Breaking Glass“ mit Hazel O'Connor, Phil Daniels und Jonathan Pryce.
In Hollywood führte er Regie bei Poltergeist II und HBO-Specials, darunter Biografien von Simon Wiesenthal und Josephine Baker. Es folgten die Tina-Turner-Biografie „What's Love Got to Do with It“ und „The Juror“. 1998 drehte er seinen letzten Film, Still Crazy.
Gibson heiratete die Hauptdarstellerin seines Fernsehfilms „The Josephine Baker Story“, Lynn Whitfield. Sie hatten eine Tochter namens Grace Gibson und ließen sich 1992 scheiden. Er heiratete erneut Paula Rae Gibson und hatte eine weitere Tochter, bevor er 2004 in seinem Haus in London an Ewing-Sarkom, einer Krebsart, starb. Er war 59 Jahre alt.
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