Biographie
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Alfred „Fred“ Zinnemann (29. April 1907 – 14. März 1997), geboren im ehemaligen Österreich-Ungarischen Reich, war ein US-amerikanischer Filmregisseur. Er gewann vier Oscars für die Regie von Filmen verschiedener Genres, darunter Thriller, Western, Film Noir und Theateradaptionen. Während seiner 50-jährigen Karriere drehte er 25 Spielfilme.
Zinnemann war einer der ersten Regisseure, der darauf bestand, authentische Schauplätze zu verwenden und Stars mit Zivilisten zu mischen, um seinen Filmen mehr Realismus zu verleihen. In der Filmindustrie galt er als Außenseiter, der Risiken einging und dadurch einzigartige Filme schuf. Viele seiner Geschichten waren Dramen über einsame und prinzipientreue Menschen, die durch tragische Ereignisse auf die Probe gestellt wurden. Laut einem Historiker zeigte Zinnemanns Stil seinen Sinn für „psychologischen Realismus und seine offensichtliche Entschlossenheit, wertvolle Bilder zu schaffen, die dennoch äußerst unterhaltsam sind“.
Zu seinen bemerkenswertesten Filmen gehörten „The Men“ (1950), „High Noon“ (1952), „From Here to Eternity“ (1953) und „Oklahoma!“. (1955), The Nun's Story (1959), A Man For All Seasons (1966), The Day of the Jackal (1973) und Julia (1977). Seine Filme erhielten 65 Oscar-Nominierungen und gewannen 24.
Zinnemann führte bei ihren US-Filmdebüts Regie und stellte eine Reihe von Stars vor, darunter Marlon Brando, Rod Steiger, Pier Angeli, Julie Harris, Brandon deWilde, Montgomery Clift, Shirley Jones und Meryl Streep. Er inszenierte 19 Schauspieler, die Oscar-Nominierungen erhielten, darunter Frank Sinatra, Montgomery Clift, Audrey Hepburn, Glynis Johns, Paul Scofield, Robert Shaw, Wendy Hiller, Jason Robards, Vanessa Redgrave, Jane Fonda, Gary Cooper und Maximilian Schell.
Fred Zinnemann starb 1997 in London, England. Er war 89 Jahre alt.
28 Gewinnt Und 24 Nominierungen