Biographie
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Peter Louis Galison (geb. 1955) ist Professor für Wissenschaftsgeschichte und Physik an der Pellegrino University an der Harvard University.
Galison erhielt seinen Ph.D. Er erlangte 1983 seinen BA in Physik und Wissenschaftsgeschichte an der Harvard University. Zu seinen Veröffentlichungen gehören Image and Logic: A Material Culture of Microphysics (1997) und Einstein's Clocks, Poincare's Maps: Empires of Time. Sein jüngstes Buch (2007), das er gemeinsam mit Lorraine Daston verfasst hat, trägt den Titel Objectivity.
In „Image and Logic“ untersuchte Galison die grundlegende Kluft, die in den Naturwissenschaften entsteht: ob einzelne, visuelle Darstellungen wissenschaftlicher Phänomene als vorherrschende Beweissprache akzeptiert würden oder ob statistisch signifikante, häufig wiederholte Ergebnisse das Feld dominieren würden. Diese Spaltung, behauptet Galison, lässt sich an den Konflikten zwischen Hochenergiephysikern erkennen, die neue Teilchen untersuchen. Einige von ihnen bieten eine statistisch signifikante und häufig wiederholte Analyse des neuen Teilchens, das elektrische Felder passiert, andere bieten ein einziges Bild davon ein Teilchen, das sich – in einem einzigen Fall – auf eine Weise verhält, die nicht durch die Eigenschaften vorhandener bekannter Teilchen erklärt werden kann.
Seine Arbeit mit Lorraine Daston entwickelte das Konzept der „mechanischen Objektivität“, das häufig in der wissenschaftlichen Literatur verwendet wird, und er leistete Pionierarbeit bei der Anwendung des anthropologischen Konzepts der „Handelszonen“ auf die wissenschaftliche Praxis. Er hat für den History Channel einen Film über die Entwicklung der Wasserstoffbombe entwickelt und sich mit der Schnittstelle zwischen Wissenschaft und anderen Disziplinen beschäftigt, insbesondere mit Kunst (zusammen mit seiner Frau Caroline A. Jones) und Architektur. Er ist Redaktionsmitglied von Critical Inquiry und war 1996 MacArthur Fellow.
Galison war an der Produktion von zwei Dokumentarfilmen beteiligt. Der erste, „The Ultimate Weapon: The H-Bomb Dilemma“, handelte von den politischen und wissenschaftlichen Entscheidungen hinter der Entwicklung der ersten Wasserstoffbombe in den Vereinigten Staaten und wurde im Jahr 2000 auf dem History Channel uraufgeführt. Der zweite und aktuellste, „Secrecy“. Der von Galison gemeinsam mit dem Harvard-Filmemacher Robb Moss inszenierte Film handelt von den Kosten und Vorteilen von Regierungsgeheimnissen und wurde 2008 beim Sundance Film Festival uraufgeführt.
Bevor er nach Harvard zog, lehrte Galison mehrere Jahre an der Stanford University, wo er Professor für Geschichte, Philosophie und Physik war. Er gilt zusammen mit Ian Hacking, John Dupré und Nancy Cartwright (Philosophin) als Teil der „Stanford School“ der Wissenschaftsphilosophie.
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