Biographie
Ken Takakura (高倉 健, Takakura Ken), geboren als Gouichi Oda (16. Februar 1931 in Kitakyūshū, Fukuoka, Japan), war ein japanischer Schauspieler, der vor allem für seinen nachdenklichen Stil und die stoische Präsenz, die er seinen Rollen verleiht, bekannt war. Takakura erlangte seine straßentaugliche Prahlerei und seine Persönlichkeit als harter Kerl, als er die Revierkämpfe der Yakuza um den lukrativen Schwarzmarkt und die Kriminalität im Nachkriegs-Fukuoka beobachtete. Dieses Thema wurde in einem seiner berühmtesten Filme, Showa Zankyo-den (Überreste der Ritterlichkeit in der Showa-Ära), behandelt, in dem er unter den gewalttätigen Gurentai der Nachkriegszeit einen ehrenwerten Yakuza der alten Schule spielte.
Ein Absolvent der Meiji-Universität in Tokio, Takakura, stieß 1955 zufällig auf ein Vorsprechen bei der Toei Film Company und beschloss, vorbeizuschauen. Toei fand in Takakura ein Naturtalent, als er 1956 mit Denko Karate Uchi (Lightning Karate Blow) debütierte. Japan erlebte eine Der Boom der Gangsterfilme erlebte in den 1960er-Jahren einen Boom, als das japanische Volk mit den Generationsunterschieden zwischen den im Vor- und Nachkriegsjapan aufgewachsenen Menschen zu kämpfen hatte, und diese waren Takakuras Stamm und Geschäft. Seine Durchbruchrolle hatte er 1965 im Film Abashiri Prison und dessen Fortsetzung Abashiri Bangaichi: Bokyohen (Abashiri Prison: Sehnsucht nach Heimat, ebenfalls 1965), in dem er einen Ex-Häftlings-Antihelden spielte. Als Takakura Toei 1976 verließ, hatte er in über 180 Filmen mitgewirkt.
Takakura erlangte internationale Anerkennung, nachdem er 1970 in dem Kriegsfilm „Too Late the Hero“ die Rolle des gerissenen kaiserlich-japanischen Majors Yamaguchi spielte, in dem Sydney-Pollack-Schlaffilm „The Yakuza“ von 1975 mit Robert Mitchum und ist im Westen wahrscheinlich vor allem durch seine Rolle in Ridley Scotts „Black Rain“ bekannt (1989), wo er amerikanische Polizisten, gespielt von Michael Douglas und Andy García, mit dem Satz „Ich spreche verdammtes Englisch“ überrascht. Mit der Fred-Schepisi-Komödie „Mr. Baseball“ mit Tom Selleck aus dem Jahr 1992 bewies er erneut, dass er für das westliche Publikum bankfähig war.
Obwohl er in seinen älteren Jahren etwas langsamer geworden ist, ist er immer noch aktiv. Sein jüngster Film war „Riding Alone for Thousands of Miles“ des chinesischen Regisseurs Zhang Yimou aus dem Jahr 2005.
Beschreibung oben aus dem Wikipedia-Artikel Ken Takakura, lizenziert unter CC-BY-SA, vollständige Liste der Mitwirkenden auf Wikipedia.
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