Biographie
Karl Swenson (23. Juli 1908 – 8. Oktober 1978) war ein US-amerikanischer Theater-, Radio-, Film- und Fernsehschauspieler. Swenson ist bekannt für seine Rolle als Weltuntergangsprophet im Diner in Alfred Hitchcocks „Die Vögel“ (1963) und als Stimme von Merlin in Disneys „Das Schwert im Stein“ (1963). Im Fernsehen hatte er zahlreiche Gastrollen in verschiedenen Shows, insbesondere in Western, darunter Episoden von Bonanza, The Virginian und Gunsmoke. Er hatte eine wiederkehrende Hauptrolle als Walnut Grove-Gründer Lars Hanson in „Little House on the Prairie“ (1974–1978).
Swenson hatte auch Rollen in The Prize (1963), Major Dundee (1965), The Sons of Katie Elder (1965), The Cincinnati Kid (1965), Seconds (1966), Hour of the Gun (1967), ...tick...tick...tick... (1970), The Wild Country (1970), Vanishing Point (1971) und Ulzana's Raid (1972).
Er wurde in Brooklyn, New York, als Sohn schwedischer Abstammung geboren. Ursprünglich wollte er Arzt werden und studierte am Marietta College, bevor er sich der Schauspielerei widmete. Swenson trat von den 1930er bis 1950er Jahren häufig im Radio auf. Er betrat die Filmindustrie 1943 mit zwei Dokumentarkurzfilmen aus der Kriegszeit, „Der 7. Dezember“ und „Der Sikorsky-Helikopter“. Swenson war mit der Schauspielerin Joan Tompkins verheiratet. Er starb am 8. Oktober 1978 im Charlotte Hungerford Hospital in Torrington, Connecticut, an einem Herzinfarkt, kurz nachdem er die Episode „Little House on the Prairie“ gedreht hatte, in der seine Figur stirbt. Die Folge wurde am 16. Oktober 1978, acht Tage nach Swensons Tod, ausgestrahlt. Er wurde auf dem Center Cemetery in New Milford, Connecticut, beigesetzt.