Biographie
Daniel Russo ist ein französischer Schauspieler und Drehbuchautor, geboren am 13. Mai 1948 in Paris.
Daniel Russo stammt ursprünglich aus Marseille und wurde während einer Reise seiner Eltern in Paris geboren. Nachdem sich die beiden Anfang der 1950er Jahre scheiden ließen, erhielt seine Mutter das Sorgerecht für ihn, ließ ihn jedoch im Alter von vier Jahren in einem Heim untergebracht werden. Sein Vater erhielt schließlich das Sorgerecht in Marseille, wo er aufwuchs.
Mit seiner Leidenschaft für Zeichnen und Malen besuchte er die Boulle-Schule und wurde Innenarchitekt. Er arbeitete mit seinem Vater zusammen, der ihm die Übernahme des Familienunternehmens überlassen wollte. Gleichzeitig spielt er Theater, um seine Diktion zu korrigieren, nachdem er sich im Alter von dreizehn Jahren bei einem Unfall den Kiefer gebrochen hatte. Eines Tages schmückt Robert Lamoureux seine Wohnung, dieser lädt ihn ein, ihn spielen zu sehen und führt ihn in die Magie der Bühne ein. Anschließend trat er in die Ecole de la rue Blanche ein und anschließend am Nationalen Konservatorium für dramatische Kunst (Promo 1974), wo er vier Preise gewann. Gleichzeitig war er Rockgitarrist bei den Magic Stars und dann bei Les Proverbes (vorgebend, Antoines Gruppe zu sein) und trat bei Rockkonzerten in der Region Paris auf. Er trat der Theatergruppe von Jacques Fabbri bei, mit der er ab Sonntag, dem 13. Januar 1974, in der Fernsehsendung Tutti Fabbri auftrat, die auf dem 1. Kanal ausgestrahlt wurde.
Seinen ersten Kinoauftritt hatte er 1976 in „Der Richter und der Assassine“ von Bertrand Tavernier in einer kleinen Rolle als Wächter.
In den frühen 1980er Jahren spielte er auf den Brettern des Café-Théâtre des Blancs-Manteaux und wurde von einigen Kritikern für sein hervorragendes, „bemerkenswert ausdrucksstarkes“ Spiel entdeckt. Danach verkörperte er viele kleine Rollen, bevor die Öffentlichkeit ihn in „Génial, mes Eltern geschieden!“ bemerkte, einem Erfolg von Patrick Braoudé aus dem Jahr 1990, dessen Regisseur er 1994 für „Neuf mois“ finden wird. Mit dieser Wiederbelebung der Popularität verknüpfte er die Rollen mit Bertrand Tavernier, Étienne Chatiliez oder Gérard Oury.
Die Zusammenarbeit mit Laurent Baffie wird im Theater fruchtbar sein: Sex, Shenanigans and General Culture, Toc toc und im Stück Jacques Daniel mit Claude Brasseur.
Im Fernsehen fallen seine Auftritte in „On the Edge“ oder in „Suzie Berton“ auf. Er spielt in den Serien Trois pères à la maison auf M6 und La vie est à nous. Anschließend spielte er 2009 Pierre Bérégovoy im Fernsehfilm A Man of Honor.
Er lieh seine Stimme für viele Synchronisationen, darunter die französischen Stimmen von Harvey Keitel, Danny DeVito, Bob Hoskins, John Travolta und Matt Dillon. Mitte der 2000er Jahre gab er diesen Bereich auf.