Biographie
Sir Ian Murray McKellen (* 25. Mai 1939) ist ein englischer Schauspieler. Er hat Rollen auf der Leinwand und auf der Bühne in Genres gespielt, die von Shakespeare-Dramen und modernem Theater bis hin zu populärer Fantasy und Science-Fiction reichen. Er gilt als britische Kulturikone und wurde 1991 von Königin Elisabeth II. zum Ritter geschlagen. Er erhielt zahlreiche Auszeichnungen, darunter einen Tony Award, sechs Olivier Awards und einen Golden Globe Award, sowie Nominierungen für zwei Academy Awards, fünf BAFTA Awards und fünf Emmy Awards.
McKellen gab sein Bühnendebüt 1961 am Belgrader Theater als Mitglied der Repertoire-Ensemble und hatte 1965 seinen ersten Auftritt im West End. 1969 wurde er eingeladen, der Prospect Theatre Company beizutreten, um die Hauptrollen in Shakespeares Richard II. und Marlowes Edward II. zu spielen. In den 1970er Jahren wurde McKellen zu einem festen Bestandteil der Royal Shakespeare Company und des National Theatre of Great Britain. Für seine Rollen in „Pillars of the Community“ (1977), „The Alchemist“ (1978), „Bent“ (1979), „Wild Honey“ (1984) und „Richard III“ (1995) erhielt er fünf Olivier Awards. McKellen gab sein Broadway-Debüt in „The Promise“ (1965). Für seine Rolle als Antonio Salieri in Amadeus (1980) erhielt er den Tony Award als bester Schauspieler in einem Theaterstück. Er wurde außerdem für Ian McKellen: Acting Shakespeare (1984) nominiert. Er kehrte in „Wild Honey“ (1986), „Dance of Death“ (1990), „No Man's Land“ (2013) und „Waiting for Godot“ (2013) an den Broadway zurück, wobei die beiden letzteren eine Gemeinschaftsproduktion mit Patrick Stewart waren.
McKellen erlangte weltweite Berühmtheit für seine Filmrollen, darunter der titelgebende König in „Richard III“ (1995), „James Whale“ in „Gods and Monsters“ (1998), „Magneto“ in den „X-Men“-Filmen, „Cogsworth“ in „Die Schöne und das Biest“ (2017) und „Gandalf“ in „Der Herr der Ringe“ (2001–2003) und „The Hobbit-Trilogien (2012–2014). Weitere bemerkenswerte Filmrollen sind „A Touch of Love“ (1969), „Plenty“ (1985), „Six Degrees of Separation“ (1993), „Restoration“ (1995), „Flushed Away“ (2006), „Mr. Holmes“ (2015) und „The Good Liar“ (2019).
McKellen outete sich 1988 als schwul und setzt sich seitdem weltweit für soziale LGBT-Bewegungen ein. Im Oktober 2014 wurde ihm der Freedom of the City of London verliehen. McKellen ist Mitbegründer von Stonewall, einer LGBT-Rechte-Lobbygruppe im Vereinigten Königreich, die nach den Stonewall-Unruhen benannt ist. Er ist außerdem Schirmherr des LGBT History Month, des Pride London, des Oxford Pride, der GayGlos, der LGBT Foundation und der FFLAG.
Beschreibung oben aus dem Wikipedia-Artikel Ian McKellen, lizenziert unter CC-BY-SA, vollständige Liste der Mitwirkenden auf Wikipedia.
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