Biographie
Diane Hall Keaton (geb. Diane Hall; 5. Januar 1946 – 11. Oktober 2025) war eine US-amerikanische Schauspielerin, Regisseurin und Produzentin. Bekannt für ihre eigenwillige Persönlichkeit und ihren Modestil, erhielt sie im Laufe ihrer über sechs Jahrzehnte dauernden Karriere verschiedene Auszeichnungen, darunter einen Oscar, einen British Academy Film Award, zwei Golden Globe Awards und den AFI Life Achievement Award.
Keaton begann ihre Karriere auf der Bühne mit einem Auftritt in der ursprünglichen Broadway-Produktion des Musicals „Hair“ von 1968. Im nächsten Jahr erhielt sie für ihre Leistung in Woody Allens Comic-Stück Play it Again, Sam eine Nominierung für den Tony Award als beste Hauptdarstellerin in einem Theaterstück. Anschließend gab sie ihr Filmdebüt in einer kleinen Rolle in Lovers and Other Strangers (1970). Bekanntheit erlangte sie mit ihrer ersten großen Filmrolle als Kay Adams-Corleone in Francis Ford Coppolas „Der Pate“ (1972), eine Rolle, die sie in den Fortsetzungen „Der Pate II“ (1974) und „Der Pate III“ (1990) wiederholte. Die Filme, die ihre Karriere am meisten prägten, waren die mit Regisseur und Co-Star Woody Allen, beginnend mit der Verfilmung von Play It Again, Sam (1972). Ihre nächsten beiden Filme mit Allen, Sleeper (1973) und Love and Death (1975), etablierten sie als Komikerin. Für ihre vierte Komödie, die romantische Komödie Annie Hall (1977), gewann sie den Oscar als beste Hauptdarstellerin.
Um nicht als ihre Annie-Hall-Persönlichkeit abgestempelt zu werden, trat sie in mehreren dramatischen Filmen auf, darunter in Looking for Mr. Goodbar (1977) und Allen's Interiors (1978), und erhielt drei weitere Oscar-Nominierungen für die Rolle der feministischen Aktivistin Louise Bryant in Reds (1981), einer Frau mit Leukämie in Marvin's Room (1996) und einer Dramatikerin in Something's Gotta Give (2003). Zu ihren weiteren beliebten Filmen gehören Manhattan (1979), Baby Boom (1987), Father of the Bride (1991), Manhattan Murder Mystery (1993), Father of the Bride Part II (1995), The First Wives Club (1996), The Family Stone (2005), Morning Glory (2010), Finding Dory (2016) und Book Club (2018).
27 Gewinnt Und 39 Nominierungen