Biographie
Brett Leonard (* 14. Mai 1959) ist ein US-amerikanischer Filmregisseur, Produzent und Musikvideoregisseur, der sich auf die Genres Science-Fiction und Horror spezialisiert hat. Einige seiner Filme, wie „The Lawnmower Man“ (1992) und „Virtuosity“ (1995), zeichnen sich durch bahnbrechende Computeranimationen und visuelle Effekte aus.
Leonards Arbeit mit dem IMAX 3D-Verfahren unterschied ihn von den meisten Regisseuren, da er bei der Regie von „T-Rex: Zurück in die Kreidezeit“ in IMAX 3D schon früh Erfahrungen mit diesem hochmodernen Präsentationsmedium gesammelt hatte. Der Film war der erste 3D-Hit Nummer eins, der weltweit über 100 Millionen US-Dollar einspielte (allein auf IMAX-Leinwänden).
Er sorgte für Aufsehen, als er seine Swarm Cam-Fusion Station in die Tonight Show mit Jay Leno mitnahm und mit Gast Billy Idol einen der ersten Live-Webcasts überhaupt aus dem House of Blues in Los Angeles umsetzte.
Creative Artists Agency und Intel Corporation beauftragten ihn mit der Regie einer hochmodernen „interaktiven Show“ für CAA/Intel Media Lab, um der Hollywood-Community die „Zukunft der Unterhaltung“ vorzustellen. Dabei digitalisierte er den Schauspieler Danny DeVito und nutzte Live-Performance-Animationen, um die interaktive Zeichentrickfigur „Mr. Head“ zu erschaffen, die das Publikum/die Teilnehmer durch das Erlebnis führte.
Im Musikvideo-Genre drehte Brett Peter Gabriels „Kiss That Frog“, den ersten rein computergrafischen (CGI) Musikvideo-/Bewegungssimulator-Fahrfilm, der um die Welt tourte und sich zu einer äußerst beliebten thematischen Unterhaltungsattraktion entwickelte, die ihm 1994 einen MTV Music Video Award einbrachte.
Im Jahr 2009 drehte Brett den Dokumentarfilm Hole in the Head: A Life Revealed. Dieser abendfüllende Dokumentarfilm erzählt die Geschichte von Vertus Hardiman und neun weiteren kleinen Kindern, die dieselbe Grundschule in Lyles Station, Indiana, besuchten und 1927 während eines medizinischen Experiments im örtlichen Kreiskrankenhaus schwer verstrahlt wurden. Das Experiment wurde fälschlicherweise als ein neu entwickeltes Heilmittel gegen den als Ringelflechte bekannten Kopfhautpilz dargestellt. In Wirklichkeit war der Ringelflechte-Pilz lediglich ein Lockmittel, um sich Zugang zu unschuldigen Kindern zu verschaffen, deren ahnungslose Eltern blind die Erlaubnisscheine für die Behandlung unterschrieben hatten. Vertus war fünf Jahre alt und der jüngste; Nach 20 Jahren Freundschaft mit dem Autor/Produzenten Wilbert Smith über deren Kirchenchor erzählt Vertus Wilbert seine Geschichte und deckt die schwerwiegenden körperlichen Komplikationen auf, die durch die Experimente verursacht wurden. Dieses Verbrechen hatte für Vertus schwerwiegende körperliche Komplikationen zur Folge – nämlich einen stark bestrahlten und missgebildeten Kopf mit einem echten Loch im Schädel.
Im Jahr 2012 entwickelte Brett ein neues Konzept im Musikkino namens PopFictionLife. Angesichts der zunehmenden Verbreitung kleiner hochauflösender Bildschirme auf Smartphones, Tablets und Laptops sind die „FragFilms“ von PopfictionLife abendfüllende Spielfilme mit bestehenden Künstlern, die über mehrere kostenlose „Frags“ (Fragmente) des Films verfügen, die angesehen, geteilt und in soziale Medien, Blogs und Webseiten eingebettet werden können. Bretts neuester Film ist ein PopFictionLife FragFilm mit dem Titel „The Other Country – Starring Burlap to Cashmere“. In dem Film sind außerdem Samantha Lockwood und die Gewinnerin von „America's Next Top Model“ Nicole Fox zu sehen.
2017 forderte er die Verwendung des Begriffs „virtuelle Erfahrung“ anstelle von „virtuelle Realität“.
Beschreibung oben aus dem Wikipedia-Artikel Brett Leonard, lizenziert unter CC-BY-SA, vollständige Liste der Mitwirkenden auf Wikipedia.
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