Biographie
Tom George Kolath, Sohn von Dr. K. M. George und Chinnamma George, wuchs zusammen mit seinen Geschwistern Mary, Mathai, Abraham, Anna und Elizabeth in einer liebevollen, traditionellen Familie in Palghat auf, einer kleinen Stadt in Kerala, einer der südlichen Städte Bundesstaaten Indiens. Schon als Kind war George von der Welt des Films fasziniert. Als er älter wurde, wurde die Faszination nur noch größer und verwandelte sich in eine ernsthafte Beschäftigung. Doch eine traditionelle indische Familie, die nicht nur für ihre Herzlichkeit und Geborgenheit, sondern auch für ihre harte Liebe bekannt ist, legt Wert auf Bildung. Georges Eltern bestanden darauf, dass er zunächst eine erstklassige Ausbildung erhält, bevor er andere Entscheidungen trifft.
Und so sammelte George eine Reihe von Abschlüssen, darunter ein Bachelor-Programm in Indien. Er wurde außerdem aktives Mitglied der National Society of Public Accountants und gründete in New York City ein Unternehmen, das sich mit Einkommenssteuer befasste. Er baute das Geschäft weiter aus und eröffnete vier elegante Büros in der Stadt New York und auf Long Island. Mit einer soliden finanziellen Unterstützung war er bereit, seine Filmkarriere zu starten.
Nachdem er über 10 Jahre in den USA gelebt hatte, beschloss George, noch einmal mit seinen Wurzeln in Kontakt zu treten und zog 2001 nach Indien. Dort nutzte er jede Gelegenheit, mehr über die technischen Aspekte des Filmemachens zu lernen. Er spielte in einer Reihe von Filmen und Fernsehserien mit und produzierte viele davon auch. „Making of Akale“ (2004), eine Adaption von Tennessee Williams „Glass Menagerie“, war für ihn eine Lernerfahrung. Es wurde deutlich, dass ein großartiger Film vielleicht nie einen Kassenschlager erzielen wird, aber das Lob und die Anerkennung, die ihm zuteil werden, sind das sprichwörtliche Licht am Ende des Tunnels. Beharrlichkeit und Verbundenheit mit der Gemeinschaft neuer und angehender Filmemacher inspirierten George dazu, den Kurs beizubehalten und seine Fähigkeiten weiter zu verbessern. Es überrascht nicht, dass er im März 2005 ein Diplom in Filmemachen vom Hollywood Film Institute erwarb. Sein jüngstes Werk ist ein Kurzfilm mit dem Titel „Lessons“, der die soziale Botschaft vermittelt, Kindesmissbrauch und die psychologischen Auswirkungen, die er auf die Psyche eines Kindes hat, zu verurteilen.
Heutzutage ist er ein vielbeschäftigter Mann und pendelt häufig zwischen New York und Kerala, um sein neuestes Regieprojekt mit dem Titel Gandhi Park zu starten. In dem Film wird eine Mischung aus Darstellern aus Hollywood und der indischen Filmindustrie mit dem Spitznamen Bollywood die Hauptrolle spielen. Gandhi Park ist eine zeitgenössische, interkulturelle Liebeskomödie.