Biographie
Dean Tavoularis (* 18. Mai 1932) ist ein US-amerikanischer Filmproduktionsdesigner, dessen Arbeiten in zahlreichen Kassenschlagern wie „Der Pate“, „Apocalypse Now“, „The Brink's Job“, „One from the Heart“ und „Bonnie und Clyde“ zu sehen waren.
Obwohl Tavoularis in Lowell, Massachusetts, als Sohn griechischer Einwanderereltern geboren wurde, verbrachte er seine gesamte Kindheit und Jugend in Los Angeles, im Schatten der Hollywood-Studios. Er studierte Architektur und Malerei an verschiedenen Kunsthochschulen und bekam einen Job bei den Disney Studios, zunächst als Vermittler in der Animationsabteilung und später als Storyboard-Künstler. 1967 berief ihn Arthur Penn mit der Leitung der künstlerischen Leitung von „Bonnie und Clyde“. Drei Jahre später beauftragte Penn ihn erneut mit der Gestaltung von Little Big Man. Aber es war die Zusammenarbeit mit Francis Ford Coppola im Jahr 1972 an „Der Pate“, die den kreativen Ton seiner Karriere vorgab. „The Godfather Part II“ und „The Conversation“ im Jahr 1974 festigten ihre Zusammenarbeit und bereiteten den Weg für ihre gemeinsame kreative Herausforderung: „Apocalypse Now“, den Film, für den Tavoularis ein albtraumhaftes Dschungelkönigreich schuf, inspiriert von Angkor Wat. Am Set von Apocalypse Now lernte er auch seine zukünftige Frau kennen, die französische Schauspielerin Aurore Clément. (Cléments Rolle wurde schließlich aus dem endgültigen Schnitt des Films herausgeschnitten und erst 2001 in der Redux-Version von Apocalypse Now wiederhergestellt.
Von 1967 bis 2001 arbeitete er an über dreißig Filmen und erhielt fünf Oscar-Nominierungen für die beste künstlerische Leitung, von denen er eine für „Der Pate II“ gewann. Für die Veröffentlichung „One from the Heart“ von 1982 stellte er sowohl den „Strip“ von Las Vegas als auch den McCarran International Airport auf den Bühnen der Zoetrope Studios nach. Zu den Regisseuren, mit denen er zusammengearbeitet hat, gehören: Michelangelo Antonioni (Zabriskie Point, 1970), Wim Wenders (Hammett, 1982), Warren Beatty (Bulworth, 1998) und Roman Polanski (The Ninth Gate, 1999).
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