Biographie
Lana Wilson ist eine Emmy-prämierte und zweifach für den Spirit Award nominierte Autorin und Regisseurin. Die transformative Suche nach Sinn und Menschlichkeit verbindet ihr vielfältiges Werk, das Dokumentarfilme, Kurzfilme und Episoden umfasst. Ihr jüngster Film, der Taylor Swift-Dokumentarfilm Miss Americana (2020), war der Eröffnungsfilm des Sundance Film Festivals 2020 und ist ein Netflix-Original. „Miss Americana“ war eine Kritikerauswahl der New York Times und einer Kritikerauswahl von IndieWire und wurde vom National Board of Review zu einer der fünf besten Dokumentarfilme des Jahres gekürt.
Wilsons früherer Spielfilm The Departure (2017) über einen Punk, der zum Priester in Japan wurde, wurde von der Kritik als poetische, tiefgründige und bewegende Auseinandersetzung mit dem, was das Leben lebenswert macht, gelobt. „The Departure“ wurde 2017 beim Tribeca Film Festival uraufgeführt, lief auf Festivals auf der ganzen Welt und wurde für den Independent Spirit Award als bester Dokumentarfilm nominiert. The Departure wurde vom San Francisco Chronicle als „ein Kunstwerk“, von der Washington Post als „eine wirklich spirituelle Erfahrung“ und von der New York Times als „zärtlich und bewegend … wie ein Haiku“ bezeichnet. Der Film wurde von FilmRise erworben und in 30 US-Städten in die Kinos gebracht, zunächst mit einer Zwischenausstrahlung im New Yorker Metrograph. The Departure hat bei Rotten Tomatoes eine seltene 100-Prozent-Bewertung erhalten, was auf „allgemeine Anerkennung“ hinweist.
Wilsons erster Film, After Tiller (2013), befasst sich mit dem Leben der vier am meisten ins Visier genommenen Abtreibungsanbieter des Landes und wirft einen eindringlichen und komplexen Blick auf eines der heikelsten Themen unserer Zeit. After Tiller wurde 2013 beim Sundance Film Festival uraufgeführt und gewann anschließend einen Emmy Award für den besten Dokumentarfilm. Es wurde außerdem für den Independent Spirit Award als bester Dokumentarfilm, vier Cinema Eye Honors, einen Satellite Award und den Ridenhour Prize nominiert. Danach wurde Tiller von Oscilloscope übernommen und in 50 US-Städten in die Kinos gebracht. Der Film wurde vom National Board of Review zu einem der fünf besten Dokumentarfilme des Jahres gekürt und in den „Best of 2013“-Listen von LA Times, Village Voice, Indiewire, Artforum und anderen aufgeführt. Flavorwire nannte ihn einen der „50 besten Dokumentarfilme aller Zeiten“.
Wilson arbeitet auch im Bereich Episoden- und Kurzfilme. Sie schuf und inszenierte A Cure for Fear (2018), eine Kurzserie über einen bahnbrechenden Wissenschaftler, die bei SXSW lief und für den International Documentary Association Award 2019 als beste Kurzserie nominiert wurde.
Wilson erhielt Künstlerstipendien vom Sundance Institute, MacDowell, Yaddo und Film Independent und wurde in die erste „40 Under 40“-Liste des DOC NYC aufgenommen. Sie ist Trägerin des Chicken & Egg Award 2019. Wilson hat Vorträge in einer Reihe zeitgenössischer Kunst- und Filminstitutionen gehalten und war Gast bei NPR, MSNBC, WNYC, Huffington Post Live, Democracy Now und vielen anderen Programmen. Sie ist Mitglied der Academy of Motion Picture Arts and Sciences und Absolventin der Wesleyan University.