Biographie
Susana Natividad Rinaldi wurde am 25. Dezember 1935 in Buenos Aires, Argentinien, geboren. Sie ist eine argentinische Tangosängerin.
Susana Natividad Rinaldi wurde 1935 in Buenos Aires als Tochter eines wohlhabenden Vaters und einer armen Mutter geboren. Sie erhielt den Spitznamen „La Tana“ (in Anspielung auf ihre italienische Herkunft) und verbrachte ihre Kindheit damit, durch verschiedene Provinzen Argentiniens zu ziehen. Mit 14 Jahren begann sie am National Conservatory of Music Kammergesang zu studieren und trat 1955 in die School of Dramatic Art ein. Zwei Jahre später gab sie ihr Fernsehdebüt und debütierte 1959 auf der Bühne. Als sie 1966 gebeten wurde, ein Poesiekonzert aufzunehmen, bot sie ihnen ein Tango-Album an, und Ende des Jahres erschien ihr erstes Album mit Musik, arrangiert vom Bandoneón-Virtuosen Roberto Pansera.
Ihr Erfolg im Laufe der Zeit veranlasste sie, die Schauspielerei aufzugeben und stattdessen eine Karriere als Sängerin einzuschlagen. Nachdem er argentinische Tangobars und Milongas bereist hatte, erlangte Rinaldi Ende der 1960er Jahre als Sänger Berühmtheit. Sie erregte die Aufmerksamkeit ihres Publikums, indem sie Tangos sang, die bis dahin nur von Männern gesungen wurden, darunter Standards von José María Contursi, Enrique Santos Discépolo, Homero Manzi und Cátulo Castillo. Dies verschaffte ihr einen verdienten Ruf bei einem neuen Publikum, das hauptsächlich aus jungen Universitätsstudenten bestand. Sie erlangte Berühmtheit, als sie Lieder neuer Autoren wie Eladia Blázquez, Osvaldo Avena, Héctor Negro und Chico Novarro in ihr Repertoire aufnahm.
Sie und ihr Mann, der Bandoneón-Virtuose Osvaldo Piro, gründeten 1971 Magoya, ein Konzertcafé im Küstenort Mar del Plata. Nach dem Putsch im März 1976 musste Rinaldi jedoch das Land verlassen. Nach einem längeren Aufenthalt in Paris kehrte sie 1989 mit einer innovativen Idee einer Tangoshow nach Argentinien zurück. Aus diesem Grund wurde sie erneut von den Zuhörern des traditionellen Tangos abgelehnt, obwohl sie zu einer der Hauptfiguren der damaligen Tango-Erneuerungsbewegung wurde.
Als Künstlerin mit politischem Gewissen unterstützte sie ihre Ideale durch Musik auf internationalen Konzerttourneen und seit 1992 als UNESCO-Botschafterin des guten Willens. Ihre unermüdliche Verteidigung der Menschenrechte und ihre leidenschaftliche Förderung einer gerechteren und friedlicheren Welt brachten ihr den Titel einer illustren Bürgerin ein Buenos Aires im Jahr 1990. Weitere Auszeichnungen, die sie im Laufe ihrer langen Karriere erhielt, sind der SADAIC-Großpreis 1969 und 1999; und der Konex Award 1985, 2001 und 2005.
Quelle: Artikel „Susana Rinaldi“ aus Wikipedia auf Englisch, lizenziert unter CC-BY-SA 3.0.