Biographie
Ethan Jesse Coen (* 21. September 1957) ist ein US-amerikanischer Filmemacher, der mit seinem Bruder Joel Coen, zusammen bekannt als die Coen-Brüder (/ˈkoʊən/), zusammenarbeitet. Ihre Filme umfassen viele Genres und Stile, die sie häufig unterwandern oder parodieren. Zu ihren bekanntesten Werken zählen Blood Simple (1984), Raising Arizona (1987), Miller's Crossing (1990), Barton Fink (1991), Fargo (1996), The Big Lebowski (1998), O Brother, Where Art Thou? (2000), No Country for Old Men (2007), A Serious Man (2009), True Grit (2010) und Inside Llewyn Davis (2013).
Die Brüder schreiben, inszenieren und produzieren ihre Filme in der Regel gemeinsam. Aufgrund von Vorschriften erhielt Joel jedoch bis zu „The Ladykillers“ (2004) die alleinige Regie, während Ethan die alleinige Produktion erhielt. Von da an wurden sie unter dem Pseudonym Roderick Jaynes als Regisseure und Produzenten aufgeführt und teilten sich die Schnittrechte. Das Duo begann in den 2020er Jahren, getrennt Regie zu führen, was zu Joels „The Tragedy of Macbeth“ (2021), Ethans „Jerry Lee Lewis: Trouble in Mind“ (2022) und „Drive-Away Dolls“ (2024) führte. Zusammen wurden sie für 13 Oscar-Verleihungen und eine Einzelnominierung nominiert. Sie teilen sich das beste Originaldrehbuch für „Fargo“ und den besten Film, die beste Regie und das beste adaptierte Drehbuch für „No Country for Old Men“. Bei den Filmfestspielen von Cannes 1991 gewannen sie für Barton Fink die Goldene Palme.
Die Coens haben Filme für andere Regisseure geschrieben, darunter Sam Raimis Crimewave (1985), Angelina Jolies Biografie über den Zweiten Weltkrieg Unbroken (2014) und Steven Spielbergs Kaltkriegsdrama Bridge of Spies (2015). Sie produzierten Terry Zwigoffs Bad Santa (2003) und John Turturros Romance and Cigarettes (2005). Ethan ist außerdem Autor von Kurzgeschichten, Theaterstücken und Gedichten.
Sie sind bekannt für ihre unverwechselbaren stilistischen Markenzeichen, einschließlich der Genre-Hybridität. „No Country for Old Men“, „A Serious Man“ und „Inside Llewyn Davis“ wurde 2016 in die BBC-Umfrage zu den besten Kinofilmen seit 2000 aufgenommen. 1998 zählte das American Film Institute (AFI) „Fargo“ zu den 100 besten amerikanischen Filmen. Richard Corliss schrieb über die Coens: „Sie wenden alte Filmgenres geschickt um und erwärmen sie wie so viele Pfannkuchen, um sie frisch zu servieren, nicht mit Sirup, sondern mit einer Schicht komischem Arsen.“
Beschreibung oben aus dem Wikipedia-Artikel Coen-Brüder, lizenziert unter CC-BY-SA, vollständige Liste der Mitwirkenden auf Wikipedia.
83 Gewinnt Und 225 Nominierungen