Biographie
Joel Daniel Coen (* 29. November 1954) ist ein US-amerikanischer Filmemacher, der mit seinem Bruder Ethan Coen, zusammen bekannt als die Coen-Brüder (/ˈkoʊən/), zusammenarbeitet. Ihre Filme umfassen viele Genres und Stile, die sie häufig unterwandern oder parodieren. Zu ihren bekanntesten Werken gehören „Blood Simple“ (1984), „Raising Arizona“ (1987), „Miller's Crossing“ (1990), „Barton Fink“ (1991), „Fargo“ (1996), „The Big Lebowski“ (1998), „O Brother, Where Art Thou?“ (2000), „No Country for Old Men“ (2007), „A Serious Man“ (2009), „True Grit“ (2010) und „Inside Llewyn Davis“ (2013).
Die Brüder schreiben, inszenieren und produzieren ihre Filme in der Regel gemeinsam. Aufgrund von Vorschriften erhielt Joel jedoch bis „The Ladykillers“ (2004) die alleinige Regie, während Ethan die alleinige Produktion erhielt. Von da an wurden sie unter dem Pseudonym Roderick Jaynes als Regisseure und Produzenten aufgeführt und teilten sich die Bearbeitungsrechte. Das Duo begann in den 2020er Jahren, getrennt Regie zu führen, was zu Joels „The Tragedy of Macbeth“ (2021), Ethans „Jerry Lee Lewis: Trouble in Mind“ (2022) und „Drive-Away Dolls“ (2024) führte. Gemeinsam wurden sie für 13 Oscar-Verleihungen und eine Einzelnominierung nominiert. Sie teilen sich „Bestes Originaldrehbuch“ für „Fargo“ und „Bester Film“, „Beste Regie“ und „Bestes adaptiertes Drehbuch“ für „No Country for Old Men“. Bei den Filmfestspielen von Cannes 1991 gewannen sie die Goldene Palme für Barton Fink.
Die Coens haben Filme für andere Regisseure geschrieben, darunter „Crimewave“ (1985) von Sam Raimi, „Unbroken“ (2014) von Angelina Jolie über den Zweiten Weltkrieg und „Bridge of Spies“ (2015) von Steven Spielberg. Sie produzierten Terry Zwigoffs Bad Santa (2003) und John Turturros Romance and Cigarettes (2005). Ethan ist außerdem Autor von Kurzgeschichten, Theaterstücken und Gedichten.
Sie sind bekannt für ihre unverwechselbaren stilistischen Markenzeichen, einschließlich der Genre-Hybridität. „No Country for Old Men“, „A Serious Man“ und „Inside Llewyn Davis“ wurden 2016 in die Umfrage der BBC zu den besten Kinofilmen seit 2000 aufgenommen. 1998 zählte das American Film Institute (AFI) Fargo zu den 100 besten amerikanischen Filmen. Richard Corliss schrieb über die Coens: „Sie wenden alte Filmgenres geschickt um und erhitzen sie wie so viele Pfannkuchen wieder. Sie servieren sie frisch, nicht mit Sirup, sondern mit einer Schicht komischem Arsen.“
Beschreibung oben aus dem Wikipedia-Artikel Coen-Brüder, lizenziert unter CC-BY-SA, vollständige Liste der Mitwirkenden auf Wikipedia.
120 Gewinnt Und 252 Nominierungen