Biographie
Mischa Maisky (lettisch: Miša Maiskis, hebräisch: מישה מייסקי, russisch: Миша Майский; geboren am 10. Januar 1948) ist ein in der Sowjetunion geborener israelischer Cellist.
Mischa Maisky wurde 1948 in Riga geboren und ist der jüngere Bruder des Organisten, Cembalisten und Musikwissenschaftlers Valery Maisky (1942–1981).
Von 1966 bis 1970 wurde er von Mstislaw Rostropowitsch am Moskauer Konservatorium unterrichtet. 1966 gewann er den sechsten Preis beim Internationalen Tschaikowsky-Wettbewerb in Moskau. 1970 wurde er verhaftet und verbrachte 18 Monate im Gefängnis und einem Arbeitslager und später zwei Monate in einer psychiatrischen Klinik. Er wanderte 1972 nach Israel aus, wo er die Staatsbürgerschaft besitzt. 1974 studierte er bei Gregor Piatigorsky in Los Angeles. Maisky lebt derzeit in Belgien.
Maisky hat mit Künstlern wie den Pianisten Martha Argerich, Khatia Buniatishvili, Radu Lupu, Nelson Freire, Peter Serkin, Evgeny Kissin, Lang Lang und Sergio Tiempo, den Geigern Gidon Kremer, Itzhak Perlman, Vadim Repin, Maxim Vengerov, Joshua Bell und Julian zusammengearbeitet Rachlin und Janine Jansen sowie die Dirigenten Leonard Bernstein, Zubin Mehta, Carlo Maria Giulini, Lorin Maazel, Riccardo Muti, Giuseppe Sinopoli, Yuri Temirkanov, Vladimir Ashkenazy, Daniel Barenboim, James Levine, Charles Dutoit, Mariss Jansons, Valery Gergiev und Gustavo Dudamel unter anderem.
Maisky trat erstmals 1973 in der Carnegie Hall in den Vereinigten Staaten auf. 1976 gab er seinen ersten Auftritt in London und gab im folgenden Jahr ein Konzert mit Radu Lupu. 1995 kehrte er nach Russland zurück, um mit dem Russischen Nationalorchester und Mikhail Pletnev aufzutreten und Aufnahmen zu machen.
Im Jahr 2021 veröffentlichte DG eine Box mit 44 CDs mit seinen kompletten Aufnahmen für das „Yellow Label“.
Maisky hat 6 Kinder und ist mit den drei Ältesten aufgetreten – den Pianisten Lily und Maximilian und dem Geiger Sascha.
Quelle: Artikel „Mischa Maisky“ aus Wikipedia auf Englisch, lizenziert unter CC-BY-SA 3.0.