Biographie
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Herschel Bernardi (30. Oktober 1923, New York City – 9. Mai 1986, Los Angeles, Kalifornien) war ein US-amerikanischer Film-, Broadway- und Fernsehschauspieler.
Er ist vor allem für seine Hauptrollen am Broadway bekannt, darunter Fiddler on the Roof (als Tevye), Zorba und Bajour, aber er spielte auch in vielen Fernsehshows mit, darunter Harbour Command und The Eleventh Hour (beide mit Wendell Corey). als State Trooper, Peter Gunn. Er war der Hauptdarsteller in der CBS-Sitcom Arnie.
Bernardi hat mindestens ein Drehbuch für Peter Gunn geschrieben. In „Arnie“ spielte er zwei Jahre lang die Rolle eines Menschen, der von der Laderampe einer Flanschfabrik geholt wurde, um eine Führungsposition zu übernehmen. Ursprünglich sollte die Figur ein Jahresgehalt von 25.000 Dollar erhalten, was damals sehr gut war. Aber nationale Wirtschaftsprobleme führten dazu, dass die Produzenten vor der Ausstrahlung den Betrag von 20.000 US-Dollar pro Jahr einsetzten.
Bernardi wurde in das jiddische Theater hineingeboren und trat mit seiner Schauspielfamilie auf den Bühnen der 2nd Avenue auf, bevor er sprechen konnte.
In den 1930er Jahren trat Bernardi in den jiddischen Filmen von Edgar G. Ulmer auf und gehörte später zu den Schauspielern, die den Übergang von jiddischsprachigen Filmrollen zu amerikanischen Filmen vollzogen.
Bernardi spielte auch in mehreren bemerkenswerten Filmen mit, darunter „Irma La Douce“, „Love with the Proper Stranger“ und dem Film „The Front“ von 1976, einem Film über schwarze Listen in der Unterhaltungsindustrie. Bernardi wurde in den 1950er Jahren auf die schwarze Liste gesetzt, ebenso wie mehrere andere Darsteller sowie der Drehbuchautor und Regisseur dieses Films.
Bernardi war ein bekannter Synchronsprecher und Erzähler mit Hunderten von Filmen, Werbespots und Zeichentrickfilmen und war die Originalstimme der StarKist Tuna-Animationsfigur „Charlie the Tuna“.
Herschel Bernardi hatte auch zwei kleinere Plattenhits, „If I Were A Rich Man“ von 1967, das seinen Erfolg als Tevye widerspiegelte, und „Pencil Marks On The Wall“ von 1971.
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