Biographie
Steve Forrest, ein robuster, gutaussehender Action-Mann der 1960er und 70er Jahre, begann seine Filmkarriere als kleiner Vertragsspieler bei MGM. Als Bruder von Star Dana Andrews wurde er als William Forrest Andrews als jüngstes von dreizehn Kindern geboren. Sein Vater war Baptistenprediger in Huntsville, Texas. Im Jahr 1942 trat Steve in die US-Armee ein, stieg zum Sergeant auf und nahm an der Ardennenoffensive teil. Nach seiner Demobilisierung besuchte er seinen Bruder in Hollywood und kam zu dem Schluss, dass die Schauspielerei keine schlechte Möglichkeit sei, seinen Lebensunterhalt zu verdienen (nachdem er bereits als Statist beim Film gearbeitet hatte). Anschließend studierte er an der UCLA und schloss 1950 sein Studium mit einem B.A. ab. Honours Degree in Theaterwissenschaften. Anschließend absolvierte er eine kurze Ausbildung als Zimmermann, Requisiteur und Bühnenbildner im La Jolla Playhouse in San Diego, wo er vom dort ansässigen Schauspieler Gregory Peck entdeckt wurde und eine kleine Rolle als Hotelpage in der Besetzung der Sommerproduktion von „Goddbye“ erhielt Wieder". Ein anschließender Screen-Test führte zu einem Vertrag mit MGM und der daraus resultierenden Anstellung als zweite Hauptdarsteller, Brüder des Titelstars, Schläger und Gesetzlose. Seine erste richtige Anerkennung erhielt er vom Golden Globe als „New Star of the Year“ für seine Rolle in „So Big“ (1953), einem Drama nach einem mit dem Pulitzer-Preis ausgezeichneten Roman von Edna Ferber.
Ab Mitte der 1950er-Jahre war der schlanke, 1,80 Meter große Schauspieler im Fernsehen sehr gefragt, angefangen mit klassischen frühen Anthologie- und Westernserien, unterbrochen von gelegentlichen Auftritten auf der großen Leinwand (insbesondere in „Der längste Tag“ (1962)). und als Joan Crawfords Liebhaber/Anwalt Greg Savitt in Mommie Dearest (1981). Neben zahlreichen Gastrollen war er regelmäßig in Serien wie Gunsmoke (1955), Dallas (1978) (als Wes Parmalee, der sich für den verschollenen Ewing-Patriarchen Jock glaubt) und Murder, She Wrote (1984) zu sehen. Bereits ab Mitte der 60er Jahre entschied er sich, seine Aufgaben sorgfältiger auszuwählen. Um sein Image als ewiger Bösewicht abzulegen, hatte er seine Familie nach England verlegt, um in der BBC-Serie „The Baron“ (1966) die Rolle des Antiquitätenhändlers und Undercover-Geheimdienstagenten John Mannering zu spielen. Es folgte eine weitere Hauptrolle als stoischer, harter Leutnant Dan „Hondo“ Harrelson in der kurzlebigen ABC-Polizeidramaserie S.W.A.T. (1975), möglicherweise seine bekannteste Rolle. Später verspottete Steve seine Leinwandpersönlichkeiten in der Satire Amazon Women on the Moon (1987).
Im Privatleben war Steve Forrest als erfahrener Golfspieler, Fußballliebhaber und (laut Zeitungsartikeln aus den 1970er Jahren) als engagierter Amateur-Imker bekannt.