Biographie
Charles William Brackett (26. November 1892 – 9. März 1969) war ein US-amerikanischer Schriftsteller, Drehbuchautor und Filmproduzent. Er arbeitete mit Billy Wilder an 16 Filmen zusammen.
Brackett wurde in Saratoga Springs, New York, als Sohn von Mary Emma Corliss und dem New Yorker Senator, Anwalt und Bankier Edgar Truman Brackett geboren. Die Wurzeln der Familie reichen bis zur Ankunft von Richard Brackett in der Massachusetts Bay Colony im Jahr 1629 in der Nähe des heutigen Springfield, Massachusetts, zurück. Der Onkel seiner Mutter, George Henry Corliss, baute die Centennial Engine, die 1876 die Centennial Exposition in Philadelphia antreibt. Als Absolvent des Williams College im Jahr 1915 erwarb er seinen Abschluss in Rechtswissenschaften an der Harvard University. Während des Ersten Weltkriegs trat er dem alliierten Expeditionskorps bei. Er wurde mit der französischen Ehrenmedaille ausgezeichnet. Er schrieb häufig Beiträge für die Saturday Evening Post, Collier's und Vanity Fair und war Theaterkritiker für The New Yorker. Er schrieb fünf Romane: The Counsel of the Ungodly (1920), Week-End (1925), That Last Infirmity (1926) und American Colony (1929). und Völlig umzingelt (1934).
Brackett war Präsident der Screen Writers Guild (1938–1939) und der Academy of Motion Picture Arts and Sciences (1949–1955). Er schrieb und/oder produzierte über vierzig Filme, darunter To Each His Own, Ninotchka, The Major and the Minor, The Mating Season (1951), Niagara, The King and I, Ten North Frederick, The Remarkable Mr. Pennypacker und Blauer Jeansstoff.
Ab August 1936 arbeitete Brackett mit Billy Wilder zusammen und schrieb die Filmklassiker „The Lost Weekend“ und „Sunset Boulevard“, die beide für ihre jeweiligen Drehbücher mit dem Oscar ausgezeichnet wurden. Brackett beschrieb den Prozess ihrer Zusammenarbeit wie folgt: „Die Aufgabe bestand darin, eine Idee vorzuschlagen, sie auseinanderzunehmen und zu verachten. In ein paar Tagen würde sie, leicht verändert, als Wilders Idee auftauchen. Sobald ich mich daran gewöhnt hatte.“ Mit dieser Arbeitsweise war unser Leben einfacher.“
Seine Partnerschaft mit Wilder endete 1950 und Brackett arbeitete als Drehbuchautor und Produzent bei 20th Century-Fox. Sein Drehbuch zu Titanic (1953) brachte ihm einen weiteren Oscar ein.
1958 erhielt er einen Ehren-Oscar für sein Lebenswerk.
Charles Brackett starb am 9. März 1969. Seine Tagebücher über sein Drehbuchschreiben und sein soziales Leben von 1932 bis 1949 wurden von Anthony Slide in Slides Buch „It's the Pictures That Got Small: Charles Brackett on Billy Wilder and Hollywood's Golden Age“ zusammengefasst.
5 Gewinnt Und 5 Nominierungen