Biographie
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Lawrence „Larry“ Peerce (* 19. April 1930) ist ein US-amerikanischer Film- und Fernsehregisseur, zu dessen Werken der Kinofilm Goodbye, Columbus und der frühe Rock-and-Roll-Konzertfilm The Big T.N.T. gehören. Show, One Potato, Two Potato (1964), The Other Side of the Mountain (1975) und Oscar-nominierter Two-Minute Warning (1976).
Larry Peerce wurde als Sohn des Operntenors Jan Peerce und der Talentagentin Alice (Kalmanowitz) Peerce in der Bronx, New York City, New York, geboren. Er besuchte die University of North Carolina. Sein Regiedebüt gab er mit One Potato, Two Potato, das 1964 vom Verleih Cinema V veröffentlicht wurde. Das bahnbrechende Drama über eine gemischtrassige Ehe zwischen einer weißen, geschiedenen Frau (gespielt von Barbara Barrie, die 1964 bei den Filmfestspielen von Cannes den Preis für die beste Schauspielerin gewann). für die Rolle) und einem afroamerikanischen Büroangestellten (Bernie Hamilton) war der erste US-Film, der eine solche interrassische Beziehung darstellte.
Peerce führte unter anderem bei mehreren Episoden der Western-Fernsehserie „Branded“ und der kampflustigen Superheldenserie „Batman“ Regie, bevor er bei dem frühen Rock-and-Roll-Konzertfilm The Big T.N.T. Regie führte. Show, 1966 von American International Pictures veröffentlicht und mit Künstlern wie The Byrds, Ray Charles, Bo Diddley, Donovan, The Lovin' Spoonful, The Ronettes und The Ike & Tina Turner Revue.
Nach weiteren Fernsehauftritten kehrte Peerce 1967 mit „The Mystery of the Chinese Junk“ und „The Incident“ zum Film zurück, letzterer mit Martin Sheen und Tony Musante. Er folgte mit dem gefeierten „Goodbye, Columbus“, einer Adaption des Romans von Philip Roth. Der Film brachte Peerce eine DGA-Award-Nominierung für „Outstanding Directorial Achievement in Motion Pictures“ und Drehbuchautor Arnold Schulman eine Oscar-Nominierung für „Bestes Drehbuch, Drehbuch basierend auf Material aus einem anderen Medium“ ein.
Zu Peerces späteren Kinoauftritten gehörten „The Sporting Club“, „A Separate Peace“, „Aschermittwoch“ und „The Other Side of the Mountain“. Peerces Arbeit wird häufig als Teil des expressiv-sentimentalen Regiestils mit besonderem Schwerpunkt auf Coming-of-Age-Geschichten betrachtet.
1 Gewinnt Und 3 Nominierungen