Biographie
Heath Andrew Ledger (4. April 1979 – 22. Januar 2008) war ein australischer Schauspieler und Musikvideoregisseur. Nachdem Ledger in den 1990er Jahren in mehreren australischen Fernseh- und Filmproduktionen mitgewirkt hatte, zog er 1998 in die USA, um seine Filmkarriere weiterzuentwickeln. Sein Werk umfasste zwanzig Filme, darunter 10 Dinge, die ich an dir hasse (1999), The Patriot (2000), A Knight's Tale (2001), Monster's Ball (2001), Lords of Dogtown (2005), Brokeback Mountain (2005), Candy (2006), I'm Not There (2007), The Dark Knight (2008) und The Imaginarium of Doctor Parnassus (2009), wobei es sich bei den beiden letztgenannten um posthume Veröffentlichungen handelt. Außerdem produzierte und drehte er Musikvideos und strebte danach, Filmregisseur zu werden.
Für seine Darstellung des Ennis Del Mar in Brokeback Mountain gewann Ledger den New York Film Critics Circle Award als Bester Schauspieler und den Best International Actor Award des Australian Film Institute; Er war der erste Schauspieler, der den letztgenannten Preis posthum gewann. Er wurde für den BAFTA Award, den Screen Actors Guild Award, den Golden Globe Award und den Oscar als Bester Schauspieler nominiert und war zu dieser Zeit der achtjüngste Nominierte in dieser Kategorie. Posthum teilte er sich den Independent Spirit Robert Altman Award 2007 mit dem Rest der Ensemblebesetzung, dem Regisseur und dem Casting-Direktor für den Film I'm Not There, der vom Leben und den Liedern des amerikanischen Singer-Songwriters Bob Dylan inspiriert war. In dem Film verkörperte Ledger einen fiktiven Schauspieler namens Robbie Clark, eine von sechs Figuren, die Aspekte von Dylans Leben und Persönlichkeit verkörpern.
Ledger starb am 22. Januar 2008 an den Folgen einer versehentlichen Überdosis Medikamente. Einige Monate vor seinem Tod hatte Ledger die Dreharbeiten zu seiner Rolle als Joker in The Dark Knight abgeschlossen. Zum Zeitpunkt seines Todes befand sich „The Dark Knight“ in der Postproduktion und „The Imaginarium of Doctor Parnassus“, in dem er seine letzte Rolle als Tony spielte, befand sich mitten in den Dreharbeiten. Sein Tod wirkte sich auf die spätere Promotion von The Dark Knight aus. Seine Leistung als Joker in „The Dark Knight“ brachte ihm allgemeine Anerkennung und Beliebtheit bei Fans und Kritikern gleichermaßen ein. Ledger erhielt auch zahlreiche posthume Auszeichnungen für seine Arbeit an „The Dark Knight“, darunter den Oscar als bester Nebendarsteller, einen Best Actor International Award bei den Australian Film Institute Awards 2008, den Los Angeles Film Critics Association Award 2008 als bester Nebendarsteller, den Golden Globe Award 2009 als bester Nebendarsteller – Spielfilm und den BAFTA Award 2009 als bester Nebendarsteller.
75 Gewinnt Und 56 Nominierungen