Biographie
Diana Hyland, eine auffällige, wissende Schönheit mit einer selbstbewussten Ausstrahlung, wurde am 25. Januar 1936 in Ohio als Diane Gentner geboren und stand im Sommer als Teenager auf der Bühne, bevor sie ihren Abschluss an der Cleveland Heights High School machte. Die schlanke, honigblonde Schauspielerin zog 1955 nach New York, um ihr schauspielerisches Können unter Beweis zu stellen, und begann fast sofort, Fernsehrollen zu finden (eine ihrer ersten war eine „Robert Montgomery Presents“-Folge), um ihr Einkommen als Telefonistin aufzubessern. Ursprünglich hieß sie Diane Gentner, dann änderte sie den Namen in Diana Hyland (wobei sie den Mädchennamen ihrer Mutter annahm). Nach einer Tournee durch das Stück „Look Back in Anger“ schaffte sie als neurotische Ingenue in der gefeierten Tennessee-Williams-Inszenierung „Sweet Bird of Youth“ mit Paul Newman und Geraldine Page aus dem Jahr 1959 einen beeindruckenden Durchbruch auf den Broadway-Theatern. Ihre Rolle als Heavenly Finley hätte sie zu einem Filmstar machen können, wenn sie auf die große Leinwand gekommen wäre, aber Shirley Knight wurde diese Ehre zuteil. In den frühen 60er Jahren konzentrierte sich Diana auf die kleine Leinwand mit starken, emotionalen Rollen in Seifenopern wie „Young Dr. Malone“ (1958) und „Peyton Place“ (1964) (in einer besonders auffälligen Rolle als alkoholkranke Frau eines Pfarrers). Sie punktete auch in einer Reihe von Gastrollen, insbesondere in „The Twilight Zone“, „The Fugitive“, „The Alfred Hitchcock Hour“ und „Alcoa Presents“, für die sie zuletzt eine Emmy-Nominierung erhielt. Auch in Medizinsendungen war sie eine besonders gefragte Präsenz und peppte beliebte Tränenfilme wie „Ben Casey“, „Dr. Kildare“, „The Doctors and the Nurses“, „Medical Center“ und „Marcus Welby, M.D.“ auf. Seltsamerweise drehte Diana im Laufe ihrer Karriere auffallend wenige Filme. Ihr bestes Beispiel war die Darstellung der Frau des unkonventionellen Pfarrers an der Seite von Don Murrays Rev. Norman Vincent Peale in „One Man's Way“ (1964). Zusätzlich zu einer kleinen, deprimierten Nebenrolle in „The Chase“ (1966) mit Marlon Brando, Robert Redford und Jane Fonda spielte sie auch eine Nebenrolle mit Fess Parker in dem Routine-Western-Thriller „Smoky“ (1966). Diana konzentrierte sich weiterhin auf das Fernsehen und belebte das TV-Medium bis in die 1970er Jahre mit einem Schwerpunkt auf Kriminalität („Kojak“, „Harry O“, „Cannon“, „Mannix“ usw.). IMDb-Minibiografie von: Gary Brumburgh / gr-home@pacbell.net