Biographie
Helen Maxine Reddy (25. Oktober 1941 – 29. September 2020) war eine australisch-amerikanische Sängerin, Songwriterin, Autorin, Schauspielerin und Aktivistin. Reddy wurde in Melbourne, Victoria, als Tochter einer Showbusiness-Familie geboren und begann ihre Karriere als Entertainerin im Alter von vier Jahren. Sie sang im Radio und Fernsehen und gewann 1966 einen Talentwettbewerb in der Fernsehsendung „Bandstand“. Ihr Preis war ein Ticket nach New York City und ein Plattenvorsprechen, das jedoch erfolglos blieb. Sie setzte ihre internationale Gesangskarriere fort, indem sie nach Chicago und anschließend nach Los Angeles zog, wo sie 1968 bzw. 1970 ihre Debütsingles „One Way Ticket“ und „I Believe in Music“ aufnahm. Die B-Seite der letztgenannten Single, „I Don’t Know How to Love Him“, erreichte Platz acht der Pop-Charts des kanadischen Magazins RPM. Ein Jahr später wurde sie von Capitol Records unter Vertrag genommen.
In den 1970er Jahren feierte Reddy internationalen Erfolg, vor allem in den Vereinigten Staaten, wo sie 15 Singles in den Top 40 der Billboard Hot 100 platzierte. Sechs schafften es in die Top 10 und drei erreichten Platz eins, darunter ihr Signature-Hit „I Am Woman“. . Sie platzierte 25 Songs in den Billboard Adult Contemporary-Charts; 15 schafften es in die Top 10 und acht erreichten Platz eins, sechs Mal hintereinander. 1974 gewann sie bei den ersten American Music Awards den Preis als beliebteste Pop-/Rock-Künstlerin. Im Fernsehen war sie die erste Australierin, die eine einstündige wöchentliche Primetime-Varieté-Show auf einem amerikanischen Sender moderierte, zusammen mit Sondersendungen, die in mehr als 40 Ländern gesehen wurden.
Zwischen den 1980er und 1990er Jahren, als ihre Single „I Can't Say Goodbye to You“ ihre letzte in den US-Charts war, spielte Reddy in Musicals und nahm Alben wie „Center Stage“ auf, bevor sie sich 2002 von Live-Auftritten zurückzog. Sie kehrte dorthin zurück Universität in Australien, erwarb einen Abschluss und praktizierte als klinischer Hypnotherapeut und Motivationsredner. Nachdem Reddy 2011 mit ihrer Halbschwester Toni Lamond zu Lamonds Geburtstag „Breezin‘ Along with the Breeze“ gesungen hatte, beschloss sie, wieder live aufzutreten.
Reddys Lied „I Am Woman“ spielte eine bedeutende Rolle in der Populärkultur und wurde zur Hymne des Feminismus der zweiten Welle. Sie wurde als „feministisches Aushängeschild“ oder „feministische Ikone“ bekannt. Im Jahr 2011 wurde sie von Billboard zur Nummer 28 der erwachsenen zeitgenössischen Künstlerin aller Zeiten gekürt (Platz 9 der Frau). Im Jahr 2013 wurde sie von der Chicago Tribune zur „Königin des 70er-Jahre-Pop“ gekürt.
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