Biographie
Annabelle McCauley Allan Short (25. Juli 1930 – 21. Juli 2020), beruflich bekannt als Annie Ross, war eine britisch-amerikanische Sängerin und Schauspielerin, die vor allem als Mitglied des Jazz-Gesangtrios Lambert, Hendricks & Ross bekannt wurde.
Ross wurde in Surrey, England, als Tochter der schottischen Varietékünstler John „Jack“ Short und Mary Dalziel Short (geb. Allan) geboren. Ihr Bruder war der schottische Entertainer, Theaterproduzent und Regisseur Jimmy Logan. Mit drei Jahren stand sie zum ersten Mal auf der Bühne. Im Alter von vier Jahren reiste sie mit ihrer Familie per Schiff nach New York; Sie erinnerte sich später, dass sie „das günstigste Ticket bekamen, das sich direkt im Inneren des Schiffes befand“.
Kurz nach ihrer Ankunft in der Stadt gewann sie durch einen von Paul Whiteman veranstalteten Kinderradiowettbewerb einen symbolischen Vertrag mit MGM. Anschließend zog sie mit ihrer Tante, der schottisch-amerikanischen Sängerin und Schauspielerin Ella Logan, nach Los Angeles, und ihre Mutter, ihr Vater und ihr Bruder kehrten nach Schottland zurück. Erst vierzehn Jahre später sah sie ihre Eltern wieder. Im Alter von sieben Jahren sang sie „The Bonnie Banks o' Loch Lomond“ in Our Gang Follies von 1938 und spielte die Schwester von Judy Garlands Figur in Presenting Lily Mars (1943).
Zu ihren Filmrollen im Erwachsenenalter gehörten Liza in dem Film Straight On Until Morning (1972), Claire in Alfie Darling (1976), Diana Sharman in Funny Money (1983), Vera Webster in Superman III (1983) und Mrs. Hazeltine in Throw Momma The Train (1987), Rose Brooks in Witchery (1988), Loretta Cresswood in Pump Up the Volume (1990), Tess Trainer in Robert Altmans Short Cuts (1993) und Lydia in Blue Sky (1994). Sie trat auch als Granny Ruth in den Horrorfilmen Basket Case 2 (1990) und Basket Case 3: The Progeny (1991) auf. Sie hatte auch eine kleine Rolle in Robert Altmans „The Player“ im Jahr 1992. Ross spielte auch in der Komödie „Charles Endell Esquire“ (1979) des schottischen Fernsehens mit.
Sie lieferte die Sprechstimme für Britt Ekland in „The Wicker Man“ (1973) und die Singstimme von Ingrid Thulin in „Salon Kitty“ (1976). Auf der Bühne stand sie in „Cranks“ (1955; London und New York City), „The Threepenny Opera“ (1972), „The Seven Deadly Sins“ (1973) am Royal Opera House, „Kennedy’s Children“ (1975) am Arts Theatre, London, „Side by“. Neben Sondheim und in der Joe Papp-Produktion von The Pirates of Penzance (1982).
Ross starb am 21. Juli 2020 in New York City an einem Emphysem und einer Herzerkrankung, vier Tage vor ihrem 90. Geburtstag.
Beschreibung oben aus dem Wikipedia-Artikel Annie Ross, lizenziert unter CC-BY-SA, vollständige Liste der Mitwirkenden auf Wikipedia.
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