Zusammenfassung
Kriminalkommissar Mark Kleinert soll den Türken Baran Sahin wegen illegalen Waffenbesitzes von Köln nach Istanbul überstellen. Unterwegs erhält er einen Anruf von seiner ehemaligen Geliebten Carla, die als Luxusprostituierte arbeitet und ihn in der Stadt am Bosporus treffen möchte. Dort ist derzeit auch die BKA-Beamtin Susanne Wahlberg stationiert. Sie wird von einem Mann namens Jo Wei dabei beobachtet, wie sie in einem Café mit einem Türken spricht. Später steht Jo in einem Hotel vor Carlas Leiche, die dort auch Mark hinter sich findet. Von seinem türkischen Freund und Kollegen Ibrahim Balik erhält Mark die Aufnahmen einer Hotelüberwachungskamera und lässt sich in Köln ein Bild von Jo ausdrucken, den er für Carlas Mörder hält. Kurz darauf wird Mark von seinem Dienst suspendiert. Währenddessen fährt Jo zu einem abgelegenen Haus und findet die Leichen einer Frau und eines Mädchens. Ebenfalls zurück in Köln besucht Susanne Wahlberg während eines Treffens zum Thema illegalen Waffenhandel ihren Vorgesetzten Kurt Herder und erzählt ihm, dass Carlas Mutter und Tochter tot sind. Jo lauert ihr dann auf und will wissen, wer hinter den Morden steckt.\n\nNachdem Mark in seiner Wohnung vom gegenüberliegenden Haus aus beschossen wurde, findet er heraus, dass Carlas richtiger Name Maria war und er mit Jo verheiratet war unter seinem richtigen Namen Rainer Simon. Das ermordete Mädchen war Jos Tochter. Er reist erneut nach Istanbul, um herauszufinden, warum seine Familie ermordet wurde und wo mehrere russische Raketensprengköpfe gelandet sind, die Deutschland beschlagnahmt hatte. Währenddessen trifft Wahlberg Mark in einem Hotel und erzählt ihm, dass Jo ein verdeckter BKA-Agent ist, der einst zwei seiner Kollegen getötet hat. Mark und Wahlberg beziehen jeweils ein Zimmer im Hotel. Mark überredet den BKA-Beamten, mit ihm etwas zu trinken und erzählt ihr von Carla. Wahlberg gibt ihm schließlich einen Kuss und geht.\n\nIn Istanbul wird Jo während eines türkischen Bades von mehreren Männern überwältigt und entführt. Mark erfährt von Jos Entführung aus Balik. Wie sich herausstellte, wusste Carla etwas über die fehlenden Sprengköpfe und wollte ihre Informationen weiterverkaufen. Auf Wahlbergs Rat hin fährt Mark zu seiner Frau und seinen Kindern, die er für Carla zurückgelassen hat, und sorgt dafür, dass sie in Sicherheit kommen. Anschließend reist er nach Istanbul und ermittelt mit Baliks Hilfe. Mit einer Spezialeinheit stürmen sie das Versteck von Jos Entführern und befreien ihn.\n\nZurück in Köln erzählt Jo Mark, dass Wahlberg hinter den Morden steckt. Unterdessen trifft sich BKA-Chef Kurt Herder mit dem türkischen Geschäftsmann Rasim Kirdar, der in einschlägigen Kreisen schlicht als „Patenvater“ bezeichnet wird. Wahlberg besucht Herder später in seinem Büro und fragt ihn, ob jemand vom BKA sie betrügt und ob es Jo sein könnte. Herder wiederum trifft Jo in einer Hotellobby und erwartet von ihm Hinweise, wenn er etwas Belastendes über BKA-Mitarbeiter weiß. Jo erhält daraufhin Fotos, die Carla beim Liebesspiel mit Herder zeigen, und gibt sie an Mark weiter. Von Wahlberg erfährt Jo, dass Herder in der Türkei ein eigenes Waffenhändlernetz aufgebaut hat. Darüber hinaus setzte Wahlberg Carla gezielt auf Herder, nachdem die beschlagnahmten Sprengköpfe verschwunden waren. Wie sich herausstellt, hatte Carla Herder mit ihren Informationen erpresst, was dieser auch gegenüber Mark zugibt. Mark fährt Jo zu einem Hotel in Köln, wo Jo Rasim Kirdar trifft. Sie werden aus einem vorbeifahrenden Auto beschossen. Jo entkommt nur knapp dem Tod.\n\nWahlberg trifft sich unterdessen mit dem türkischen Mittelsmann Assad und beschwert sich darüber, dass er Carlas Mutter und Tochter getötet hat, obwohl seine Aufgabe nur darin bestand, gegen sie zu ermitteln. Wahlberg wird schließlich in ihrem Büro festgenommen. Mark besucht sie im Gefängnis und glaubt ihr nicht, als sie sagt, das Sprengkopfgeschäft sei zu verlockend gewesen und die Dinge hätten einfach ihren Lauf genommen. Herder rief daraufhin Rasim Kirdar an und besprach mit ihm einen Deal, der nun reibungslos ablaufen konnte.