Zusammenfassung
Unerwartete Ehrung für das Polizeirevier Wolfratshausen: Anlässlich der höchsten Aufklärungsquote in ganz Bayern wurde das gesamte Team von Polizeipräsident Manfred Kräpf persönlich nach München eingeladen. Während Polizeirat Girwidz im Beisein von Polizeioberhaupt Sonja Wirth und Polizeipräsident Martin Riedl bereits die Urkunde entgegennimmt, kommen Hubert und Staller zu spät zu den Feierlichkeiten – sie haben sich nicht nur hoffnungslos im Großstadtdschungel verirrt, sie halten auch die Selbstmörder Geist auf dem Weg zum Polizeipräsidium Anna Schmitt, bevor sie von ihrem Balkon in den Tod sprang. Für zusätzliche Unannehmlichkeiten sorgt die Tatsache, dass die verzweifelte Dame die Lebensgefährtin des stellvertretenden Polizeipräsidenten Markus Wieser ist. Unterdessen nutzt der Präsident das Treffen, um die Wolfratshausener für einen bundesweiten Kampf gegen Drogen in der Landeshauptstadt zu gewinnen. Insbesondere der Rotlichtriese Stefan Wilde mit seinen weit ins Umland reichenden Kontakten ist dem Präsidenten ein Dorn im Auge. Girwidz verspricht seine Unterstützung und erfährt in einem Vier-Augen-Gespräch, dass der Polizeichef andere Sorgen hat: Das Münchner Präsidium steht seit Monaten in der Kritik, von Drogenhandel, Erpressung und sogar Mord ist die Rede. Der Polizeichef fürchtet ein schwarzes Schaf in den eigenen Reihen und die Wolfratshauser sollen ihm dabei helfen, es zu finden. Dann platzen die Nachzügler Hubert und Staller ins Gespräch und der Polizeichef lädt Girwidz zu sich nach Hause ein, um das heimliche Gespräch fortzusetzen. Kooperation mit München – „Unter Wülfen“ Als Girwidz am nächsten Morgen dort ankommt, findet er den Polizeipräsidenten Krümpf ermordet vor. Kr\u00f6pfs Frau glaubt zunächst, dass Girwidz der Mörder ist und bittet die Kollegen ihres Mannes um Hilfe. Wenig später treffen Hubert und Staller sowie die Münchner Ermittler Sebastian Kurz und Melanie Eder am Tatort ein und es kommt zu ersten Streitigkeiten um die Zuständigkeit. Denn beide Parteien sind sich einig: Der Polizeichef wurde Opfer eines Einbrechers, den er auf frischer Tat ertappt hatte. Hubert und Staller sind bereits genervt und wollen das Feld verlassen, als Girwidz sein Team in einer leidenschaftlichen Rede auf die Zusammenarbeit mit den Münchner Kollegen einschwört, um das abscheuliche Verbrechen schnellstmöglich aufzuklären und dem letzten Wunsch des Präsidenten überregional nachzukommen Zusammenarbeit. Natürlich wünscht er sich insgeheim, dass Hubert und Staller als interne Ermittler arbeiten würden. Auch wenn es viele Hinweise auf einen Einbrecher gibt, befürchtet Girwidz, dass das „schwarze Schaf“ den Polizeichef ermordet haben könnte. Er weiht Hubert und Staller in seinen heiklen Verdacht ein. Die beiden haben nicht nur überhaupt keine Lust auf die neuen Kollegen aus der Stadt, sondern fragen sich auch, wie sie gleichzeitig mit und gegen ihre Kollegen ermitteln sollen, und auch der Kreis Wolfratshausen fürchtet Konkurrenz aus München. Weil Girwidz dem Sohn des ermordeten Polizeichefs, Niklas Kr\u00f6pf, ein Praktikum nicht verweigern konnte, muss Riedl nun befürchten, dass er bald völlig überflüssig sein wird. Als Anja Licht den Toten untersucht und in seiner Kleidung eine Packung Drogen findet, wird schnell klar, dass die Einbrechertheorie nicht mehr haltbar ist. Um sich gegenüber ihren Münchner Kollegen einen Vorteil zu verschaffen, verheimlichen Hubert und Staller zunächst den Fund, machen sich auf den Weg und statten dem angeblichen Münchner Drogenkönig Stefan Wilde in seinem Münchner Club einen Besuch ab.