Zusammenfassung
Zhenya ist ein starkes und unabhängiges Mädchen. Während ihrer Schulzeit war sie eine Meisterin des Kickboxsports, eine lokale Aktivistin und der Schrecken der Schläger ihres Blocks. Außerdem würde Zhenya alles für ihre Freundinnen tun, sie verteidigt sie immer und tritt für sie ein, sie ist großzügig, fröhlich, locker und hat einen kosmischen Sinn für Gerechtigkeit. Zhenya träumt von einem guten Job und gerät vor Freude fast in den Wahnsinn, als ihr eine Stelle in einer Bank angeboten wird. Doch die Bank entpuppt sich als kleines Zeitkreditunternehmen, und der Chef ist ein lüsterner Perverser. Natürlich kann Zhenya seine Schikanen nicht ertragen und schlägt ihn direkt auf der Herrentoilette zusammen. Aleksandr ist zufällig Zeuge davon. Er ist ein kleiner Sohn des Direktors eines großen Konzerns. Aleksandr ist das komplette Gegenteil von Zhenya. Seit früher Kindheit hatte er alles, was ein Kind sich erträumen kann, und doch wuchs er zu einem verwöhnten, sozial unzulänglichen jungen Mann heran, der unter Panikattacken litt. Die Ursache für dieses Problem ist Aleksandrs Vater Viktor Victorovych, der immer zu hohe Ansprüche an seinen Sohn gestellt hat. Entsetzt beobachtet Aleksandr, wie Zhenya die Leibwächter seines ehemaligen Chefs mühelos umwirft und wie Batman in der Nacht verschwindet. Und Aleksandr ist derjenige, der in den Arsch getreten wird, weil die Schläger ihn für Zhenyas Freund halten. Dieser kleine Vorfall hat schwerwiegende Folgen. Aleksandr will um jeden Preis das böse Mädchen finden, das ihn zusammengeschlagen hat. Nach mehreren erfolglosen Interviews wird Zhenya zu einem Interview in der Gesellschaft von Viktor Victorovych eingeladen. Er engagiert Zhenya als Aleksandrs Assistentin. Zhenya findet heraus, dass Aleksandr nach dem Mädchen sucht, das so viel Ärger verursacht hat. Sie hat Todesangst vor dem Treffen mit ihrem neuen Chef – sie kann es sich nicht leisten, den lang ersehnten Job zu verlieren. Zum Glück erkennt Aleksandr sie nicht. Aleksandr kann sie nicht entlassen, weil sein Vater es nicht zulassen würde, und beschließt, Zhenya durch ständige Fehlersuche zum Rücktritt zu bewegen. Aber Zhenya muss es ertragen, um den Job zu behalten. Schließlich erkennt Zhenya, dass sich hinter der Maske eines weinerlichen und willensschwachen kleinen Tyrannen ein verletzlicher und verängstigter Junge mit psychischen Problemen verbirgt. Zhenya hat keine Angst davor, ihren Chef selbst vor seinen furchterregenden Pops zu beschützen. Und Aleksandr beginnt, Zuneigung zu seiner unkomplizierten, freundlichen und treuen Sekretärin zu empfinden. Die Beziehungen zwischen dem „Abdass of the Block“ und dem „Golden Boy“ kann man kaum als einfach bezeichnen, aber sie sind auf jeden Fall fesselnd.