Zusammenfassung
Hut, Sonnenbrille, keine Panik: Das ist Udo Lindenberg, einer der größten deutschen Sänger und Musiker. Der Film zeichnet das Leben und die Karriere des deutschen Rockstars in sehr persönlichen Gesprächen mit engen Freunden und langjährigen Weggefährten, Mitgliedern seiner „Panikfamilie“, nach. Udos Leben ist eins mit Höhen und Tiefen: Das Filmporträt von Susanne Gliffe und Coco Quast erzählt von seinem familiären Hintergrund und seiner geliebten Mutter Hermine, dem Aufwachsen in Gronau und der ersten Band zusammen mit seiner besten und längsten Freundin Steffi Stephan, mit Udo Lindenberg gründete 1973 das legendäre Panic Orchestra. Es geht um seine erste große Karriere, den Tiefpunkt, den Absturz, das „Vergessene“ in den 1990er Jahren und natürlich das kometenhafte Comeback 2008 und Udo heute, ein immer noch neugieriger, wachsamer, interessierter, geselliger und hochmusikalischer Perfektionist und Mensch. Er war der Erste, der Rock mit deutschen Texten sang. Nach dem Zweiten Weltkrieg entdeckte Udo Lindenberg die deutsche Sprache für andere Musik als Schlager wieder und übergoss sie in ernste und ungekünstelte Texte. Er war der erste, der Rock mit deutschen Texten sang und ebnete damit den Weg für viele nachfolgende Musiker. Mit seinen ehrlichen Texten gab Udo Generationen junger Menschen Halt in schwierigen Phasen und prägte so manche Redewendung mit intelligentem Witz. Udo Lindenberg ist ein Phänomen, eine Legende und eine Persönlichkeit, die von vielen Menschen für ihren Mut und ihre Ehrlichkeit bewundert und verehrt wird. Ein kreativer Individualist, Vollprofi und Philanthrop. Seine Bewunderer und Fans kommen aus allen Gesellschaftsschichten und Altersgruppen. Udo Lindenberg war vor vielen Politikern einer der ersten, denen die deutsche Wiedervereinigung wirklich am Herzen lag. Udo ist immer offen und interessiert geblieben, nie distanziert, immer freundlich, er gibt jungen Musikern Raum, spielt seine Lieder erfolgreich mit ihnen und genießt ihren größten Respekt. Udo Lindenberg: Er erfindet sich immer wieder neu Udo Lindenberg schafft es, sich immer wieder neu zu erfinden und dabei sich selbst treu zu bleiben. Einem weniger bekannten Publikum ist Udo Lindenbergs Engagement für junge deutschsprachige Musiker mit dem von ihm ins Leben gerufenen Panikpreis und die Arbeit seiner Stiftung für das Jugendprojekt Hinterm Horizont macht Schule, bei dem Schüler in einem Musical singen, tanzen und schauspielern und so Mut fassen und Selbstvertrauen und lernen gleichzeitig viel über die deutsch-deutsche Geschichte. Der Film zeigt auch diese Seite des Künstlers. Udo Lindenberg ist Udo Lindenberg: eine echte „Marke“ mit Hut, Panik, Eierlikör, grünen Socken und einer unverkennbaren Silhouette, inzwischen fast sein eigenes Denkmal. Allerdings ein sehr lebendiges Denkmal voller Ideen, das auch in Corona-Zeiten noch lange nicht ans Aufgeben denkt und dem „Club der 100-Jährigen“ beitreten möchte. In diesem Film sind seine älteste Freundin und Mitbegründerin des Panikorchesters Steffi Stephan, der Produzent seiner ersten großen Erfolge, Thomas Kukuck, seine Freunde Ulrich Waller und Corny Littmann, mit dem Udo Lindenberg das Musical „Hinterm Horizont“ und Panik City produzierte, zu sehen Mit dabei: die Panic Orchestra-Sängerinnen Nathalie Dorra und Ole Feddersen, die Musikerfreunde Jan Delay, Johannes Oerding und Sebastian Krumbiegel, sein Ausstatter „die Zarin“ Niko Kazal, die Labelchefin und Freundin Rita Fl\u00fcgge-Timm, Olivia Jones , der Saxophonist und Stiftungsmitarbeiter Noah Fischer, die Sängerin und Panikpreisträgerin Ina Bredehorn und Lindenbergs Freund und Fan, Hamburgs Bürgermeister Peter Tschentscher.