Zusammenfassung
Inspektor Tome wird verhaftet und zum Verhör gebracht. Anschließend wird ihm eine bestimmte Strafe auferlegt, ohne dass ihm mitgeteilt wird, was ihm vorgeworfen wird. Er muss seine Haft an der Adresse auf seinem Ausweis absitzen, der Wohnung, in der seine noch verheiratete Frau Vera und ihr Freund Mete jetzt leben. Das Zusammenleben der drei ist eine seltsame Symbiose, in der die Ziele der drei Bewohner der Wohnung abwechselnd aufeinandertreffen, sich aber auch überschneiden: Tome will Freiheit, aber auch, dass Vera zu ihm zurückkehrt; Vera möchte, dass Tome freigelassen wird und kein Eigentum von ihm beschlagnahmt wird, damit sie sich unmittelbar danach scheiden lassen und Mete heiraten. Mete ist damit einverstanden, es passt zu Tome, in Haft zu bleiben und sich nicht von Vera scheiden zu lassen.
Aus einer Dreiecksbeziehung wird ein Fünfeck, in das sich die Nachbarin Suze und die Anwältin Taki einmischen. Suze ist in Mete verliebt und Taki ist in Suze verliebt. Mete interessiert sich nur für Vera, ebenso wie Tome. Tomes Kampf um „Freiheit“ ist eine lange Reise durch die Labyrinthe der absurden und korrupten mazedonischen Justiz. Die Tatsache, dass er selbst korrupt ist, macht den Weg zur „Gerechtigkeit“ manchmal einfacher, manchmal schwieriger. Sein Hauptpartner in diesem Kampf, der Anwalt Yole, hilft manchmal dank der etablierten Anwaltsfamilie, der er angehört, manchmal bestreitet er, dass der Mann keinen Bezug zum Gesetz als solchem habe. Er behält den Anwalt bis zum Ende des Prozesses, vor allem weil er von seinem Schwiegervater Stevo gestellt (und bezahlt) wird, dem Mentor, der ihm geholfen hat, alles im Leben zu erreichen.
Nach vielen Wechselfällen gelingt es Tome schließlich, die richtigen Leute zu bestechen und die Haftmaßnahme wird aufgehoben. Das ist das Ende der ersten Staffel, aber nicht das Ende der Probleme des Inspektors, denn nur die Maßnahme, nicht die Anklage, wurde abgeschafft.